#57: CONVINTI: „Wir sind in der Post-Naturwein-Epoche"

Shownotes

Special aus Südtirol: Mit Patrick Uccelli (Ansitz Dornach), Tanja Pichler (Bergmannhof) und Martin Gojer (Pranzegg) über die Südtiroler Winzervereinigung CONVINTI.

„Heute sind wir in der Post-Naturwein-Epoche." Patrick Uccelli hält die Schubladen Naturwein und Orange für erledigt. Er ist einer von 21 Südtiroler Winzerinnen und Winzern, die sich vor einem Jahr zu CONVINTI zusammengeschlossen haben – alle bio oder biodynamisch zertifiziert. Mitten in der Lese waren wir im Ansitz Dornach in Salurn: Warum tut sich eine so verstreute Gruppe überhaupt zusammen, was macht eine Branche mit Lagerbeständen, die so hoch sind wie nie, und wieso hat CONVINTI bewusst keine Marketingagentur beauftragt? Plus: Was Südtirol zur PIWI-Hochburg Italiens macht – und warum eine Kundin fragt: „Ihr seid jetzt nicht Bio, oder?"

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00:00:00: Also im Moment, wo wir beschließen den Convinti Siegel auf unserer Flasche raufzutun.

00:00:05: Da findet man dort die Orte und die Hände, die das Produkt machen in der ehrlichsten Form.

00:00:13: Er hat einige Sorten sich einfach selber gezüchtet!

00:00:17: Und das ist halt schon ein nächstes Level.

00:00:19: Das zeigt auch die Liebe zu dem was er tut und die Fähigkeit sich mit ihm zu identifizieren und wie tief man es bringen kann.

00:00:26: Im Normalfall... Überlassen ist die Winzer der Rebschule, das Handwerk hat man übergeben.

00:00:32: Herzlich willkommen

00:00:33: zu deinem Lieblings-Podcast Kalk und Gekel!

00:00:37: Der Podcast für Essen, Trinken

00:00:39: und

00:00:39: Wahnsinn.

00:00:41: Hier gibt es den Blick hinter die Kulissen.

00:00:44: Hier gibt's die spannenden Themen Essen, trinken, warten!

00:00:49: In Partnerschaft mit unserem Lieblingsdealer für Sprudel aus aller Welt von Sekt über Kaver und Cremant bis hin zu Prosecco und Champagner.

00:00:58: Und weil wir Bier genauso lieben wie Wein, ein großes Danke an unseren zweiten Podcast-Partner Will Zut.

00:01:04: Pionierarbeit die verbindet von der regenerativen Landwirtschaft bis ins Glas.

00:01:10: Aus dem Soviener begrüßen dich Anita Senfta und Lukas Palm!

00:01:18: Ja, dann herzlich willkommen zur neuesten Folge vom Kalk und Kegel Podcast.

00:01:24: Essen trinken Wahnsinn!

00:01:25: Wir melden uns heute aus Südtirol.

00:01:31: im Ansitz dornach in Saluren, einer Mischung aus Weingut-Buschenschank und landwirtschaftlichem Wunderding wenn man so will von Patrick Uccelli.

00:01:41: Und wir sprechen heute über eine der spannendsten Winzervereinigungen in Europa.

00:01:49: Convinte heißt sie was auf Italienisch so viel heißt wie überzeugt aber überzeugt von Was?

00:01:58: Was bedeutet das alles?

00:02:00: Genau, darüber sprechen wir heute mit drei der ganzen einundzwanzig Winzerinnen und Winzer die diese spannende aber auch sehr junge Bewegung ausmachen.

00:02:12: Sie hat sich erst letztes Jahr gegründet.

00:02:15: es ist also eine hochspannende Sache die auch sozusagen einen starken Zukunftsausblick hat.

00:02:23: Die drei besagten Winzerinnen und Winzer sind Patrick Uccelli himself, Tania Pichler vom Bergmannhof.

00:02:31: Und Martin Geuer von Weingut Pranzek.

00:02:35: Ciao ragazzi!

00:02:37: Herzlich willkommen an euch drei.

00:02:39: Und natürlich neben mir Anita Senfter.

00:02:42: Patrick wir sind hier bei dir im Ansitz dohr nach.

00:02:46: ich habe schon gesagt es ist ein bisschen eine Mischung aus vielerlei landwirtschaftlichen Standbeinen.

00:02:54: Bevor wir ein bisschen darüber darauf zu sprechen kommen, magst du uns ein bisschen deine Rolle und deinen Zugang zur Konvinti-Bewegung erklären?

00:03:04: Ja also herzlich willkommen.

00:03:05: Ich stelle mich kurz vor ich bin der Patrick.

00:03:08: Ich will nicht sagen der älteste im Bunde aber einer der ältersten.

00:03:12: Ja, Konvinte entsteht wahrscheinlich aus einer Notwendigkeit.

00:03:18: Wir wollten eine Plattform haben, die wir nutzen können um uns auszutauschen.

00:03:22: Also das war glaube ich der ganze Ursprung der Geschichte!

00:03:25: Wir haben uns als Winzer immer wieder auf Anschaltungen oder vielleicht auch privat getroffen und irgendwo kam mir halt vor gab es immer wieder dem Wunsch als wäre toll wenn wir vielleicht mal Informationen kreisen lassen könnten ob es wenn's auch nur geht technische Informationen, etwas was die Produktion angeht oder helfende Hände.

00:03:48: Einfach eine Plattform wo wir uns austauschen können.

00:03:51: und ja irgendwann kam es dazu in der einfachsten Form über einfach ne Broadcast-Kuppe wie man sie heute vielfach kennt ohne jetzt Namen.

00:04:01: Ohne den Broadcaster da zu nennen aber man weiß welches woher die kommen und dort hat's begonnen.

00:04:09: Und wie so oft?

00:04:11: Vielleicht so bei Liebesgeschichten.

00:04:13: Am Anfang ist es kein Zwang und alles nur Spaß, dann wurde er ernst und daraus sind auch die Konvideen entstanden.

00:04:21: Was ich spannend fand bevor wir jetzt mit der Aufnahme gestartet sind hast du uns ein bisschen erklärt... bei dir alles läuft und du hast was Interessantes gesagt, dass ich jetzt auch mit dem schließt.

00:04:33: Was du jetzt gesagt hast nämlich das die Weinwelt und die Winzer Welt in einer unglaublichen Umbruchsphase steckt war auch da ein Grundansporen diese Gruppe zu gründen.

00:04:45: weil man sagt es muss etwas passieren ist notwendig.

00:04:48: die Weidenbranche Struggled Es braucht Vereinigungen Leute die sich zusammen tun.

00:04:53: Ist das mitteil?

00:04:55: Ich denke es ist ein Mitteil aber es war nicht der Auslöser.

00:04:59: Im Moment wo man sich dann trifft, bemerkt man dass es vielleicht genau zeitgemäß war.

00:05:05: Ich meine ja das ist nicht der Auslöser war aber wanns dann passiert ist was gut weil es genau aktuell jetzt notwendig war.

00:05:15: Aber was genau war denn der Ausloser?

00:05:18: Also wir haben jetzt einfach nur gehört von einer Boa dass man die Weine hat mit Pinochris, Vernatsch.

00:05:25: Also wenn du Südtirol irgendwie hörst dann denkst du an zwei Rebsorten und sie wollten halt einfach die Vielfalt zeigen sozusagen mit Konvinti oder?

00:05:35: Genau das ist was wir heute daraus machen.

00:05:38: der Ursprung war der Austausch und Zusammenwachsen.

00:05:42: ja als Community kann man es heute.

00:05:44: also ich das ist einfach eine zeitgemäße Ausdrucksweise.

00:05:48: Wir wollten einfach mal uns Ansehen, schauen wie arbeiten wir.

00:05:53: Wer bist du?

00:05:54: Was machst Du und wie machst Du es?

00:05:55: Okay das war so ein bisschen die Ausgangslage.

00:05:58: Daraus haben wir gesagt cool!

00:06:01: Wir sind doch einige, wir sind heute einundzwanzig.

00:06:04: Ja wieso?

00:06:05: Wir machen vieles auf einer sehr interessanten Art und Weise, die sich voll verdient erzählt zu werden und präsentiert zu werden.

00:06:17: genau und daraus kam dann, wir wollen einfach die Vielfalt auch zeigen weil wir bemerkt haben wow das sind einundzwanzig voll coole Betriebe mit voll coolen Menschen die die leiten und gestalten.

00:06:30: Und es muss einfach präsentiert werden erzählt werden.

00:06:33: ich fand spannend weil jetzt kommen wir zu dir Tanja als du hier hergekommen bist.

00:06:38: vor rund einer halben stunde habe ich erfahren dass du zum ersten mal Also ihr Konvintivinzer, ihr seid doch einundzwanzig und ihr kennt euch vielleicht alle auch noch gar nicht so gut wie man das als Außenstehender denken kann.

00:06:51: Ja genau also ich bin vielleicht nochmal etwas anders exemplar weil ich sozusagen nicht in der Weinbranche geboren bin, also ich komme von außen sozusagen und da bin jetzt auch erst seit zwei Jahren im Betrieb mit dabei und kennen deswegen vielleicht noch nicht so gut alle.

00:07:06: Aber stimmt schon, also wir kennen uns, man hat voneinander gehört wie der Patrick gesagt hat man hat sich getroffen bei Veranstaltungen, Verkostungen

00:07:13: usw.,

00:07:13: aber man hat es sich jetzt noch nicht... Man hat sich so beschnuppert!

00:07:16: Aber man hat's sich noch nicht mal in den Arm genommen und mit Busy Busy begrüßt wenn man das für uns macht Das ist total wichtig und das haben wir festgestellt, dass es passiert.

00:07:29: Nur dann kann dieser ehrliche Austausch stattfinden nur dann kreiert man die ehrlichen Verbindung miteinander und dann wird man auch zur Community.

00:07:41: an eine WG denken.

00:07:45: Man kennt sich noch nicht so, man beschnuppert sich ein bisschen und irgendwann merkt man okay die anderen sind ziemlich cool ich bin auf einer Weltenlänge mit denen und jetzt kann man richtig Spaß haben und Gas geben und Sachen miteinander machen.

00:07:57: Ich

00:07:58: glaube es kommt einfach aufs Gebiet drauf an oder?

00:07:59: Manche sind auch einfach näher beisammen und andere einfach ein bissel weiter auseinander dass sich das halt nicht immer ausgeht sagen wir so

00:08:06: Ja klar, also im Südde-Roll ist klein Verzweigt und groß.

00:08:11: Man

00:08:11: fährt wenige Kilometer sehr lange Zeit,

00:08:15: die wir jetzt noch

00:08:15: gesteckt haben im Rahmen unseres Aufenthalts hier.

00:08:18: Genau!

00:08:19: Und klar, wir haben ein Finchka-Raum dabei.

00:08:22: Wir haben ein Eisaktal mit dabei... Wir haben Rahnbootsen mit dabei überrutscht und eben auch Salonen dabei.

00:08:28: Es ist schon recht verzweigend aber eben uns einigt allerdings die gleiche Haltung Richtung Gangart Philosophie.

00:08:36: Spannendes ja?

00:08:37: Konvinti-Gruppe vereint einen Zugang, eine Philosophie aber keine Stilistik.

00:08:42: Ihr habt alle unterschiedliche Zugänge wie wir jetzt auch gesehen haben, unterschiedliche Lesezeitpunkte und so.

00:08:48: Vielleicht magst du ein bisschen deinen Betrieb den Bergmannhof

00:08:54: vorstellen?

00:08:54: Ja gerne!

00:08:56: Also mir ist der Bergmann Hof eh mit meinem Mann und seinem Bruder meinen Schwager zusammen haben den vor zwei Jahren übernommen.

00:09:02: für seinen Eltern hat praktisch schon in die Achtzigerjahre angefangen selber Wein zu machen, war damals eher eine Rarität, sag ich mal.

00:09:12: Damals wurde einfach ganz viel in den Genussenschaften geliefert und er hat damals mit seinem Papa, mit dem Karl, den Schritt gewagt und den Wein selber eingekellert und ja so mit vier Sorten angefangen.

00:09:25: und im Jahr ist der Johannes dann nach der Schule eingestiegen und hat den Betrieb so ein bisschen erweitert, vergrößert Mache Art und so weiter mit einige gebracht.

00:09:38: Und jetzt sind wir nach wie vor ein Familienbetrieb, eben ein bisschen gewachsen, eben auch dass der Bruder und ich dabei bin was aber total schön ist weil wir einfach gut zusammenarbeiten und das hat jeder so ein bisschen sein mit ihr.

00:09:52: also der Johannes macht alles im Weinbacken und im Keller, der Penny macht ganz viele Verkaufskontakte und die machen mehr Marketing, auch ein bisschen Verkaufe, aber auch so die Kommunikation Und so ist das ein tolles Zusammenspiel.

00:10:07: Wir sind in Unterrhein auf ungefähr zweihundertsechzig Meter, haben sehr viele Rebsorten und auch sehr viele Weine.

00:10:15: Ungefähr die sechsundhalb Hektar und machen eben Rot-Weißwein und eben ein Roséwein.

00:10:21: Und was vielleicht unsere Philosophie, unsere Weine beschreibt, ist dass man einfach Natur nahe wie möglich oder wir vielleicht heute sagen würde Low Intervention.

00:10:33: Also wir wollen einfach den Prozess oder schon im Weinberg sein, auch biologisch zertifiziert wie alle Konvintis bzw.

00:10:41: teilweise auch pyrdynamisch und... Das ist

00:10:44: ein wesentliches Merkmal des Zugangs der Konvintegruppe.

00:10:49: Aber ist dann die Zertifizierung wichtig dass man euch beitreten kann?

00:10:53: Wenn man was macht sowieso so, ist dann diese Zertifikation sozusagen notwendig?

00:10:58: oder gibt es da irgendwelche...?

00:11:01: Wir

00:11:03: haben jetzt tatsächlich festgelegt, wo wir den Verein auch gegründet haben.

00:11:06: Das Voraussetzung ist das man eine Bio- oder Biodynamische Zertifizierung hat.

00:11:11: Es ist nicht vorausgesetzt welche?

00:11:13: Aber irgendeinen Nachweis, dass

00:11:15: man sozusagen

00:11:16: Natur und Wirtschaft gibt.

00:11:16: Genau, genau.

00:11:17: Weil mir haben gesagt, wir brauchen einfach etwas was uns irgendwie als Gruppe zusammenhält und was es ins Irgendwo so eine Errichtung vorgibt.

00:11:25: Und das ist bei uns eben der biologischen und biodinamische Weinbau.

00:11:30: Wir von Bergmannhof versuchen auch saftige, trinkige Weine zu machen.

00:11:35: Arbeiten mit klassischen Südtiroler-Rebsorten wie Farnatsch und Lagrein.

00:11:40: Aber man weiß bei Gunderschaudownee also internationale Rebsorte.

00:11:46: Man braucht das Biozertifikat um sich beschnuppern zu dürfen?

00:11:49: Genau!

00:11:52: Wenn es sich interessiert hat aus Südtirol muss es ihn schon länger geben.

00:11:56: oder ist es... Habt ihr da auch irgendwie feste Regeln, weil das gibt's ja?

00:12:01: Oder sagt sie es doch noch nicht festgelegt.

00:12:03: Weil er ist halt doch sehr jung!

00:12:04: Es baut sich dann alles... Nein war nicht vom Konventier.

00:12:08: Weil da gibts ja manchmal in Vereine regeln.

00:12:10: Das muss dir hören und der bestehende Betrieb muss schon sechs Jahre alt sein.

00:12:16: so in die Richtung.

00:12:18: Martin von Weingut Branzek gibt die Antwort.

00:12:22: Ich versuch´s zumindest.

00:12:24: also zum Ahnen ist der ganz starke Wille, da was zu kreieren.

00:12:27: Dass man es nicht nur städtotarisch festgelegt ist sondern auch Sinn macht und Spaß macht.

00:12:33: Das ist jetzt ganz wichtig!

00:12:34: Wir haben die Gruppe gebildet damit wir gemeinsam etwas voranbringen weil in aller Unterschiedlichkeit doch die großen Gemeinsamkeiten mehr hervorheben wollen als die kleinen Unterschiede.

00:12:50: Und wie er vorher bemerkt hat, richtigerweise dass man macht wenige Kilometer braucht aber sehr lange ist einfach so das Südroll von außen manchmal als sehr homogen gesehen wird.

00:13:03: Je nachdem von wo aus man schaut von weiter südlich wird es als sehr alpine und zum Beispiel beim Wein zu bleiben war es sehr weissweilastig gesehen.

00:13:13: und wenn wir von Nordenblick dann vielleicht sieht man's wieder sehr mediterran, aber halt vielleicht sehr rotweinlastig.

00:13:19: Und so einfach ist die Geschichte halt nicht.

00:13:21: und wir sind halt auch jetzt nicht unbedingt auf der KISS-Seite kippetschert ein Simpel sondern einfach die Komplexität ein bisschen an die Leute heranbringen zu wollen.

00:13:33: Und in erster Linie geht es jetzt nicht.

00:13:36: So ja wer darf hier mit tun und wer darf nicht?

00:13:39: Weil als so wie der Patrick richtig oder sehr zutreffend erklärt hat das ist aus einem gegenseitigen Wunsch heraus von den Beteiligten geboren.

00:13:50: Ich möchte bei der Gruppe, bei dem Austausch überhaupt mal dabei sein und in der Folge dann ist erst beschlossen geworden ja besteht die Möglichkeit einen Verein zu gründen.

00:14:02: Wer möchte da dabei sein, wer interessiert es so viel?

00:14:05: und eine Hand dessen um ihr nach ein gewisser Parameter festgelegt und gesagt Es ist schon notwendig dass man einfach mal als Basis diese Zertifizierung haben damit wir wissen von was wir sprechen welche Art von Landwirtschaft wir betreiben.

00:14:19: aber auf der anderen Seite auch das seien alles sehr individuelle kleine Familienbetriebe mit Sitz in Südtirol und je nach dem ob die jetzt steil lagen Im Eisaktal bewirtschaften oder vielleicht andere Lagen jetzt in Meran, im Unterland, im Süden Süddeholz sind die Gegebenheiten unterschiedlich.

00:14:40: Und da kann sich dann auch jeder so ausleben wie er möchte allerdings wieder mit der Prämisse einen möglichst interventionsarmen Wein herzustellen.

00:14:50: Das ist mal vom Weinbereich, aber dann gibt es ganz viele verschiedene andere Bereiche, die wir sind sehr wichtig sein.

00:14:56: Wir möchten nicht nur von Wein sprechen und wir sind auch nicht nur Weinbauern ein Großteil von uns sondern haben Buschen schenken.

00:15:05: Da gibt's Leute der sich mit vielen Tieren am Hof beschäftigen oder vielleicht Apfels aufproduzieren oder das Stilate.

00:15:13: also eine ganz große Vielfalt.

00:15:15: Und eben, deswegen in der großen Vielfalt gilt es ein bisschen einzutauchen.

00:15:21: In sehr spannenden Welten und das kann man nicht mit einem Satz erklären.

00:15:27: Genau!

00:15:28: Das macht es auch schön und spannend.

00:15:29: Was schon

00:15:29: aufgefallen ist, ihr seid alles recht kleine Betriebe von der Fläche her.

00:15:34: Ich glaube Ihr Bergmannhof mit sechsundhalb Hektar gehört schon zu den

00:15:37: größeren oder?

00:15:39: Wer ist jetzt einer von die kleinsten von den Konvinten?

00:15:43: Ja, da gibt es jetzt Betriebe die sehr klein sein.

00:15:48: Wie zum Beispiel Robert Graf in Charms von Stecklauern.

00:15:56: Genau!

00:15:57: Es sind sicherlich viele Betrieben aber auch bei Insta beide um die zwei Hektar sein.

00:16:02: das sind natürlich... Global gesehen natürlich als Vorgärten nur.

00:16:06: Das passiert mir ja auch sehr oft, wenn man bei Verkostungen ist mit großer Verwunderung die Leute dann fast nicht glauben können dass man das hauptberuflich macht und von dem leben kann.

00:16:19: Und das ist aber auch ganz ein essenzieller Teil von dem was wir kommunizieren möchten.

00:16:23: Wir haben eine sehr kleine sehr hoch spezialisierte Betriebe wo wir mit großem Familienengagement versuchen, dass das weitergeführt werden kann.

00:16:34: Was ja in der globalisierten Welt ja nicht so einfach ist.

00:16:37: aber das ist auch einer der großen Punkte, wo wir überzeugt sind und deswegen gewinnt die, dass so eine Art Landwirtschaft durchaus Sinn machen kann und zukunftsfähig ist.

00:16:48: Das wird vorhin verkosten

00:16:51: und wir

00:16:52: haben doch ein paar Weinflaschen hier stehen gefüllt mit einem Wein eines Konvintee.

00:17:02: Genau und wenn ich das euch näher bringen darf oder dem Wein, da stammt jetzt aus dem Eisaktal also dieses Dahl zwischen Bozen- und Prixenrichtung Brenner sehr steile Weinlagen und zwar von einer Familie Augschelpe wirtschaftet und die zwei Geschwister, die Carmen oder Hannes, die das übernommen haben seit einigen Jahren machten es sehr Sehr, sehr gut und sehr schön.

00:17:30: Und Hannes hat sich ausgedacht einen Bein zu bringen der jetzt vielleicht auch für Südhörer recht ungewöhnlich ist aber natürlich für Österreich einer der ganz großen Thematiken logisch widerspiegelt.

00:17:48: Das ist ein grüner Fertliner, Jahrgang XXI und wächst aufs sechsehundert Meter in steilen Lagen Den pricks nach Quarzfilit.

00:17:57: Also ein sehr harter, rauchiger Stein und ich finde es sehr, sehr spannend.

00:18:03: Sehr, sehr salzig wenn ich das darauf kommentiere.

00:18:06: Aber jetzt... Genau!

00:18:08: Jetzt lasse ich Ihnen dazu etwas sagen.

00:18:10: Ich wäre nicht gleich auf Kroner-Weltlinne gekommen muss ich sagen?

00:18:13: Ich wär so... Ich wär auch eher auf der würzigeren

00:18:18: Sonnenblanc-Seite.

00:18:20: Aber du hast dann die Säure vom Weltlinner im Abgang.

00:18:22: Ja

00:18:23: total, die hast du da Aber es ist kein Wagramm.

00:18:27: Nein, das nicht!

00:18:30: Es könnte

00:18:30: nichts bei aller Wertschätzung zum Wagrammen, weil ich viele Freunde habe, aber es könnte nix weiter entfernt sein wie die Lösböden vom Wagen.

00:18:38: Mit dem Schmelz und so...

00:18:39: Genau.

00:18:39: Das sind sehr karge, sehr harte Böden, steil lagen Und eben dieser Quarzfilet bringt immer rauchige Noten mit sich.

00:18:55: Wir richten uns im Keller an die Vorgaben von Demeter Italien, also mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten im Keller zu intervenieren und auch die Konvinti-Gruppe.

00:19:10: Was sind denn

00:19:10: die Demetervorgaben

00:19:12: im Keller?

00:19:15: Da kann sich auch der Patrick Merder zusagen!

00:19:18: als Thema der zertifizierter Winzer.

00:19:21: Aber um vielleicht nicht zu sehr mein Wunsch in die Technik hinzuziehen, was so spannend ist aber vielleicht auch langweilig, de facto ist aufgrund von den biologischen oder biodynamisch produzierten Trauben werden keine Reinzuchthefen und Erschöhnungsmittel verwendet und maximal sind eine grobe Filtration zugelassen.

00:19:41: Deswegen auch keine Reinstuchthefen im Sinne.

00:19:44: Ja.

00:19:44: Also ein

00:19:46: Bein mit Erkümungskanten eigentlich?

00:19:47: Genau, genau.

00:19:49: So wie es sich Pärem zeigt so wie ein Feldliner aus dem Bagramm eben ganz anders schmeckt dass wir jetzt einer vielleicht auch aus einem nördlichen Weinviertel oder aus dem Kantal schmeckt halt jetzt ein Feldliner, der im Eisektar ja nur ganz eine kleine Rolle spielt mit wenigen Hektar.

00:20:14: Das muss sehr wenig Hektare

00:20:16: sein?

00:20:17: Das ist sehr wenig.

00:20:18: aber ich finde und gerade bei den Konvintis sind einige dabei, die das sehr spannende Feldliner machen finden.

00:20:24: Ich finde es so einen sehr coolen salzigen Wein.

00:20:28: Sehr spannend!

00:20:29: Der ist echt spannend!

00:20:30: Martin, bist du noch aufgefallen?

00:20:31: Du hast dich und dein Weingut nicht.

00:20:33: Vorgestellt, vielleicht magst du das auch noch in aller Kürze?

00:20:36: Ja, mache ich gerne.

00:20:38: Das

00:20:39: kann ich gern machen.

00:20:41: im Martingoya vom Hofprenzek in Bozen.

00:20:46: mit meiner Vater Marion und mit Mitarbeitern bewirtschaften wir in so vier Hektar Steillagen rund um Bozen der Altkessel Rom.

00:20:56: Das ist ein Familienbetrieb, den haben wir in einer Großeltern gekauft vor knapp hundert Jahren.

00:21:01: Und seit dem Jahr zwei Tausend Neun mache ich Weine dort bevor zuvor wie die Tanja davor beschrieben hat, dass wir glaube ich auf allen Einundzwanzig Konvinti.

00:21:12: das selbe Grund dennoch ist waren zuvor mal die Betriebe Traumlieferanten oder Handelsbetriebe oder an Genossenschaften Und bei uns war es halt auch so, dass wir entschieden haben, weil es zu langweilig waren dort Raum zu produzieren.

00:21:30: Den Wein selber zu machen mit ganz klarem Fokus auf den heimischen Sorten und Lagreien.

00:21:37: Auf gewürzter Miner sehr stark.

00:21:40: Was uns vielleicht ein bisschen auszeichnet ist, dass man in sechs verschiedenen Weinbergen von zweihundertsechzig bis über neunhundert Meter Wein produziert.

00:21:49: und das als händisch bewirtschaftet, weil wir nicht mit Traktoren arbeiten können was eben so steil ist.

00:21:56: Seit Jahrzehntein neun, biologisch seit Jahrzehn, fünfzehn Arbeit mehr biorynamisch.

00:22:03: Und das was mir wahnsinnig wichtig ist zu zeigen dass man trotz der Wärme den Potsen herrscht trotzdem Weine zeigen können die sehr dynamisch, die sehr salzig wie es merkt.

00:22:17: Salzig ist ein Wort das mir sehr Das mir sehr gefällt und gelegen kann.

00:22:23: Und ich muss einfach eine große Trinkigkeit aufweisen als Begleiter zu guten Gesprächen, nicht unbedingt um sich nur selbst zu feiern der Wein sondern das ist glaube ich auch etwas was mehr.

00:22:35: deswegen ein Bild von der WG ist.

00:22:37: so schön also wir sein.

00:22:39: jetzt kann in einen Loganverein wo man die die alchemistischen Runden machen, wenn wir jetzt den Wein verbessern können.

00:22:47: Das ist ein Laborwerte-Vergleich!

00:22:48: Genau, sondern eigentlich schon.

00:22:50: es geht darum einen Austausch zu haben.

00:22:53: wie können wir möglichst mit viel Spaß an dem weiterarbeiten und an dem ihr so gerne arbeiten?

00:22:58: Und das ist halt in unserer Weinbar und in unserer Landwirtschaft nicht.

00:23:01: Und nebenbei halt ein paar Gläschen trinken und genau unter gute Zeit verbringen.

00:23:08: Ja und das ist auch das was wir bei uns am Hof versuchen zu machen.

00:23:13: Was jetzt noch... Also ich habe aber ein paar Meter Witzerkräter, das ist jetzt nicht bei der Konvinte dabei.

00:23:17: Aber der hat gesagt wenn es so nach Süden gießt also von Italien dann versteckt er so das biodynamische, das Demeter weil das mangt die Leute im Süden jetzt nicht so gerne oder sie sehen's nicht gern, sagen wir mal so.

00:23:32: Ist eigentlich das auch aufgefahren?

00:23:33: Oder wo?

00:23:35: Also jetzt allgemein, das hab' ich nur mal gehört, jetzt wollte ich das einmal in die Runde fragen.

00:23:39: Also Italien ist für mich ganz ein wichtiger Markt.

00:23:42: Fünfundachzig Flaschen auf hundert Bleiben auf dem italienischen Markt, ich hab' ganz wenige Exporter erzählt.

00:23:46: Genau und somit habe ich... was meine Mische die bedienen, hat doch ein bisschen Erfahrung von Sizilien bis Ruveredela Lunas da Die erste Gemeinde im Trentino hier in drei Kilometer Somit betritt halt das Parkett des italienischem Markts schon seit einigen Jahrzehnten.

00:24:05: Und wird es jetzt nicht wirklich so?

00:24:08: Ich hab das nie so erlebt.

00:24:10: Wahrscheinlich habe ich es aber auch nicht so erlebt, weil ... Das ist eventuell so das Differenzierungsmerkmal, weil ich selten die Zertifizierung bzw.

00:24:21: das Logo einer Zertifikation im Vordergrund gestellt habe, sondern ich habe natürlich den Ort und der Mensch vorgestellt.

00:24:28: Zusätzlich zudem das Produkt Und dann eventuell vielleicht die Zertifizierung.

00:24:35: Aber es gibt eine ganz bestimmte Reihenfolge, die für mich ganz wichtig ist und das ist eben der Ort.

00:24:40: Der Ort prägt ein Mensch.

00:24:42: Der Mensch macht das Produkt und dann können wir uns über die Zerthifizierungen unterhalten.

00:24:47: aber ohne Ort gibt's den Menschen nicht, der das Produkt prägt.

00:24:52: Und Jena da muss man sich halt fragen wie stellt der Winzer gerade seine Produkte vor?

00:24:57: Das ist so ne Frage die ich mir stellen würde.

00:24:59: ja somit habe ich das Problem.

00:25:02: Ich habe jetzt kurz und bündig versucht zu erklären, wieso ich diese Problematik nie erleben durfte.

00:25:08: Und hoffentlich auch nicht erleben muss.

00:25:11: Na aber ist das schön anzutzen?

00:25:12: Ist echt richtig schön!

00:25:13: Wow.

00:25:14: Schöner.

00:25:14: Aber du hast es dir mit der Logo auf deinen Etiketten drauf.

00:25:17: Absolut.

00:25:18: Ja.

00:25:19: Das ist ein politisches Statement.

00:25:20: Das absoluten politische Statement klar.

00:25:23: Wenn man etwas macht dann soll man das auch stolz präsentieren.

00:25:28: und zusätzlich wenn ich das nicht Wenn ich mich jetzt nicht zertifizieren lasse, dann fehlt es in der Zusammenstellung und das fehlte eben der Lobbyarbeit.

00:25:38: Das heißt wir können alle die Hand aufheben und sagen ok ich arbeite biologisch oder ich arbeide bio-dynamisch aber das ist nirgends wahrgenommen und das heisst im Brüssel oder wo die Arbeit verteidigt werden sollte kann das nicht geschehen.

00:25:55: aus dem Grund ist Zertifiziert so verdammt wichtig

00:25:59: Egal ob jetzt Zertifizierung oder Ort, oder Mensch im Rahmen seines Weins zu zeigen.

00:26:06: Zu erzählen vielleicht auch.

00:26:08: ist das heute etwas das Wichtiger ist denn je.

00:26:11: hast du's Gefühl?

00:26:12: Oder war es immer schon wichtig?

00:26:14: Du hast nämlich vorhin auch erwähnt die Weinbranche is in einer Umbruchsphase.

00:26:20: sie wird auch von den Winzern selbst wir kommen dann noch drauf zu sprechen auch von dir auf ihre Betriebswirtschaftlichkeit hinterfragt.

00:26:29: Sind Zertifizierungen, Erzählungen?

00:26:31: Ob das der Ort oder der Winze ist heute wichtiger als noch vor fünf oder zehn Jahren?

00:26:36: Das

00:26:36: ist eine super Frage!

00:26:38: Ist ganz, ganz schwierig weil natürlich können wir nicht mit dem Maß von was

00:26:42: war

00:26:43: heute die Geschichte messen.

00:26:45: gleichzeitig bin ich der Ansicht dass es sehr wichtig ist.

00:26:49: warum?

00:26:49: weil es ein Mehrwert generiert und in der heutigen In der heutigen Zeit oder genau in dieser Zeit, in der wir jetzt uns befinden.

00:26:58: Wir haben Lagerbestände die so hoch sind wie noch nie.

00:27:02: Somit Produkt gibt es, wie viel wir wollen.

00:27:05: Habt ihr wirklich Lager Bestände so hoch wie noch nicht heute?

00:27:09: Mehr-oder weniger.

00:27:09: die ganze Welt hat Lager bestände, so hoch als noch nie... Nicht nur Italien!

00:27:14: Also wir könnten gefühlt Mal eine ganze Weinlese, nichts produzieren und Italien hätte noch eine ganze Weinlese im Bauch.

00:27:23: Also schonmal Italien aber es geht in anderen Ländern jetzt nicht wirklich genau.

00:27:27: Es geht in den anderen Ländern nicht wirklich besser.

00:27:29: Aber das ist ja netter Punkt.

00:27:30: Das einfach nur ein Fakt.

00:27:32: dass kann man dann deuten wie man's möchte Und angesichts der des überangebots Gegenüber gestellt einer sinkenden Nachfrage hat das generieren eines mehr wert Natürlich einen großen Wert.

00:27:46: Ansonsten bist du einfach nur Austauschbar.

00:27:48: Rot-Weißwein oder Rosé, also klassisch die klassische unterste Einstufung welche Farbe?

00:27:55: Das Ursprungsland ist jetzt ein spanischer Wein, ein französischer Wein italienischer Wein als Herkunftsland dann die Region und somit die Lage oder der Ort vielmehr der Ort Die Lage der Mensch Und wie es macht ist von mir gesehen heute das Schlüssel zum Generieren von Mehrwertung.

00:28:15: Und das bedeutet auch, dass eine Wirtschaftlichkeit daraus entstehen kann und die Betriebe einfach in die Zukunft bringen können.

00:28:23: Ansonsten stellen wir uns auf einer Ebene mit einem Bulkwear also mit einer Commodity Wein wo man eben nur unterscheidet, wo Rotweiß-Rosee usw.

00:28:34: und dort kommen wir mit der Skalierung Der Kosten einfach nicht hin.

00:28:40: Das können wir nicht mitspielen auf dem Niveau.

00:28:44: Da sperren wir einfach alle rasch die Betriebe zu, genau und aus dem Grund ist das sehr wichtig heute.

00:28:52: Ich denke es war früher genau gleich wichtig!

00:28:55: Heute ist es wichtiger denn je.

00:28:57: Früher was vielleicht ein mehr wert, heute ist es überlebenswichtig wahrscheinlich.

00:29:02: Wir wollen ja die Betrieb in die Zukunft bringen, das ist unser Ziel irgendwo Denke ich mal.

00:29:07: Wir machen es ja nicht nur aus Ego oder aus finanziellen Überlegungen, sondern auch weil wir uns ja irgendwo verpflichtet fühlen.

00:29:17: Das heißt ihr habt gehört seit wie vielen Jahren und Jahrzehnten?

00:29:21: Jahrhunderten die Betriebe schon in Familienbesitz oder bereits bestehen.

00:29:25: Dornachhof übrigens hier einfach nur damit man versteht die Reichweite der Geschichte unserer Höfe im Allgemeinen.

00:29:33: Donach auch, hier waren die ersten menschlichen Siedlungen in Späten Neolitikum also vor fünftausend Jahren, zwölfhundert achtunddachtzig zum ersten Mal namentlich urkundlich erwähnt und seit auch zu den dreißigem Familienbesitz.

00:29:45: Und so eine Geschichte ob man es will oder nicht?

00:29:48: Ob man will oder nichts?

00:29:50: Das verpflichtet!

00:29:51: Und man möchte nicht die Generation sein, die jetzt dem Betrieb einfach an die Wand fährt.

00:29:56: In einer Umbruchsphase wie jetzt ist das natürlich virulenter.

00:30:01: Das

00:30:02: ist eine

00:30:09: gute Frage, also Konditionierungen... Also meine Mutter ist heute genau.

00:30:18: Meine Mutter ist fünfunddachzig und die behauptet nach wie vor sie hat mich nie gefragt.

00:30:24: aber das große Der Kommunikation erfolgt auf der nonverbalen Kommunikations.

00:30:29: Somit die Wünsche der Eltern, auch wenn sie nicht ausgesprochen werden, fließen mit in der Beziehung und natürlich hat mich meine Mutter nie darum gebeten einen Hof weiterzubringen.

00:30:41: Fakt ist dass ich das irgendwann mal übernommen habe, was mir aber dann wichtig war im Prozess der Erkenntnis war Den Betrieb für diesen Zeitraum, in dem ich den Gestalter mein Gesicht aufzudrücken.

00:30:58: Weil vor mir gab es jemand anderes und nach mir wird danach irgendjemand anders schmeißen.

00:31:03: Und das war die Möglichkeit, die ich hatte mich von dem zu lösen, dass du jetzt gerade ansprichst.

00:31:07: Weil der Zwang auch wenn er nicht ausgesprochen ist, der ist da, der Wunsch, nicht der Zwangwunsch... Und daraus etwas machen was mir gehört möchte dazu kurz einfügen, dass ich hier nicht alleine bin Und ein großen Bart, wenn ich den größten mag, macht meine Frau.

00:31:26: Weil natürlich die Frauen kannst du dann an Energiebegel da mitnehmen und Karolina ist hier eine treibende Kraft im Betrieb.

00:31:33: Ich

00:31:33: würde gern danach noch ein bisschen darüber sprechen wie Du in den letzten Jahren gewisse Dinge umgestellt hast.

00:31:38: aber ich würd gerne noch etwas bei dieser Weihnachfrage-Thematik-Platidu.

00:31:44: Tanja vielleicht auch aus einer Marketingsicht kennst?

00:31:48: Wie is' da deine Sichtweise, also deine Erfahrungen in den letzten Jahren was eben die Nachfrage auch vielleicht diese Profilschärfung von Winzerinnen und Winzern angeht.

00:31:58: Ja ich bin da eigentlich ganz beim Patrick das es braucht heute irgendein Mehrwert irgendwas was einen von der Masse irgendwie hervorhebt weil der Weinkonsum geht zurück.

00:32:11: Das ist glaube ich Fakt Und

00:32:13: das spürst du auch?

00:32:15: Ja, das spüren wir auch.

00:32:18: Als ich den Johannes Kennengelernt habe oder eben dem Betrieb kennengelernte, das war zwei achtzehn da war es immer so dass der Wein irgendwie um Weihnachten rum früher dann ausverkauft war und der neue Wein dann erst wieder... Mai, Juni kommen ist und die Leute dann wirklich warten haben.

00:32:35: Das ist noch

00:32:36: nicht so lange her, das sind acht Jahre.

00:32:37: Es ist nicht so lang her jetzt.

00:32:38: natürlich wir haben uns ein bisschen vergrößert haben mehr Flaschen wir machen jetzt schon zehn fünfzehntausend Flaschern mehr aber es ist auf jeden Fall zurückgegangen.

00:32:47: und mir merken sie auch also wir haben ganz viele Kunden im deutschsprachigen Raum ganz viele eben Stammkunden und Kunden die zu uns kämen wirklich den Wein bei uns kosten probieren und abholen.

00:32:59: Das hat sich auch einfach im Laufe der Zeit so entwickelt und wir merken, dass die weniger kämen.

00:33:05: Aber dafür auch andere dazu kämen, also außerhalb von Dachraum internationalere Kunden

00:33:13: usw.,

00:33:14: wo es die Tendenz allgemein versüteral ist, dass das einfach internationaler wird.

00:33:20: Ja, ich wollte gerade fragen, dass viele halt auf die Online-Shops klären vielleicht auch.

00:33:24: Also früher hat sich alles nicht gegeben.

00:33:27: Du hast einfach Social Media.

00:33:29: erstens einmal, du hast die ganzen Onlineshops.

00:33:32: Es liefert dir eigentlich alles überall hin und das ist glaube ich schon eine starke Konkurrenz.

00:33:39: Ja genau!

00:33:41: Und im Mann werden wir jetzt in Südtirol vergleicht man ja gerne sich vielleicht mit eben... andere Winzer oder auch mit Genussenschaften.

00:33:49: Aber mit denen stehen wir gar nicht in Konkurrenz, dem ganzen anderen Manpower und der ganz andere finanzielle Ressourcen Verkauf, Kommunikation und so zu buschen.

00:33:59: aber ich glaube und das geht da eben in die Richtung was Patrick gesagt hat mit dem was mir einfach punkten können oder das was mehr haben ist einfach der Mensch die Menschen die Leute kommen zu uns weil sie Weil sie uns sehen wollen und natürlich der Wein schmeckt ihnen auch, aber sie wollen eben den Hof sehen.

00:34:16: Sie wollen so das Hof Leben sehen und das können wir Ihnen auch zeigen weil wir das einfach jeden Tag leben.

00:34:23: ja für viele ist es einfach sowas Besonderes weil sie eben nicht sind also vor Ort haben oder so und für uns ist es ist das Alltag Und sicher muss man aufpassen uns, aber ich denke auch allen anderen Konvintes ist ja wichtig da wirklich auch authentisch zu bleiben und immer an Social Media man inszeniert.

00:34:44: Also man insziniert, man zeigt was und hell ist ja auch irgendwie Inszenierung, aber man zeigt das was wir tun.

00:34:53: Ist das vielleicht auch an den Martin gefragt?

00:34:55: Die Idee von Konvinte?

00:34:57: natürlich nach innen Austausch, Transfer.

00:35:02: Aber wie fern geht es euch dabei auch Darum nach außen hin.

00:35:06: Ich weiß nicht, Synergien zu bilden, sichtbarer zu werden, stärker zu kommunizieren wofür man steht.

00:35:14: Wie stark ist das auch Teil des Konventiprojekts und der Zukunftsvision?

00:35:19: Ja ganz genau!

00:35:21: Also es läuft auf vielen verschiedenen Ebenen ab und sicherlich geht's um unsere eigene Gemeinschaft Gruppe zu stärken und sich auszutauschen und gleichzeitig aber auch die frohe Botschaft nach außen zu tragen, weil so wie jeder für sich versucht in einer verschiedensten Art und Weise zu kommunizieren.

00:35:42: Ob es jetzt eine soziale Medien ist oder direkt mit Menschen oder über Vertreter werden das immer sein soll oder kann.

00:35:52: Versuchen wir als Gruppe gestärkt dann auch unsere Gemeinsamkeiten nach Außen zu tagen und unseren Zugang nach Außentag unsere Weinen nach Hause zu tragen, die ja letztendlich unsere Botschafter sind und unsere Flüssigen.

00:36:08: Und das macht jeder auf seine eigene Art und Weise natürlich.

00:36:11: aber wir sind der Meinung dass vielleicht die Einzelnen...und es ist ja das Tolle!

00:36:17: Wir sind alles unterschiedliche Leute.

00:36:20: Jeder mit seinen Stärken und Schwächen auch natürlich.

00:36:23: Aber wenn jeder seine Stärke in die Gruppe einbringen kann dann stärkt sich die Gruppen umso mehr, nein sie potenziert die Gruppe.

00:36:33: Und das ist eigentlich auch ein Tolle.

00:36:35: Das ist vielleicht etwas was man allein gar nicht erreichen kann und nachdem wir ja viele von uns länger schon in dem Geschäft drinnen sein, um sich vielleicht einen gewissen Zugang zu gewissen Menschen, zu gewisse Märkten oder zu gewisses Personen, den wir so weiter helfen können und andere, der vielleicht weniger lang im Geschäft sein sozusagen.

00:36:59: Die haben aber wieder den Vorteil ganz einen anderen Zugang zu haben wie man Menschen erreichen kann zum Beispiel.

00:37:07: Aber sicher ist es eine Situation wo es noch innen und nach außen die Kommunikation gehen soll nicht nur jetzt klassisch nach Außen weil Wir haben ganz bewusst keine Marketingagentur jetzt beauftragt, uns zu kommunizieren.

00:37:24: Aber wirklich nicht?

00:37:25: Nein das haben wir noch nicht.

00:37:26: Fängt

00:37:26: doch wohl was dann echt wirkt irgendwie oder?

00:37:28: Oder bei Marketing ist schon gut ja aber die haben dann immer Strategie und die Strategien zu verfolgen sind auch wieder unecht!

00:37:36: Genau.

00:37:36: Und das widerspiegelt den sehr gut, weil wir halt auch immer eher strategielos unterwegs sind.

00:37:41: Scherz!

00:37:43: Aber das war wirklich... Wir haben uns da sehr lange damit beschäftigt und wie wollen wir das angehen?

00:37:50: Ja ist ein Bewusstereinschluss.

00:37:53: Weil man alle so wie wir da aussitzen, aber glaube ich sind wir eher widerstritt so eine schlüsselfertige Lösung bei Dingen.

00:38:04: Und die große Problematik oft ist, dass wenn man eh schon ein komplexes Konglomerat jetzt hat als Produkt, wie jetzt Konvinte ist das muss man nicht so greifen kann und man stellt eine Agentur an, dass das dann vielleicht nicht zu dem führt was wir uns vorgestellt haben.

00:38:26: deswegen gehen wir wieder einmal weil wir ja echte Tiroler sind, den steinigeren Weg.

00:38:33: Genau!

00:38:34: Der tut sich härter leichter und versuchen das über unsere eigenen Ressourcen.

00:38:42: Wir haben da aus Glück, dass man im Team selber und in der Figur von Jens jemand oben aus hier in dem Bereich sehr tätig ist, aber für uns auch viele Dinge... zusammen mit der SARA, mit der Release.

00:38:55: Das sind jetzt Menschen die in der Gruppe mithelfen, denen sie selber weintbarem sein, aber sehr nahe dran bei Betrieben mitarbeiten oder mit einfließen lassen ihre Energie und Traum.

00:39:08: das ist die aus ihrer Erfahrung heraus helfen da etwas zu kommunizieren aber keine schlüsselfertige Lösung als Agentur präsentieren sozusagen

00:39:21: Das ist

00:39:27: ein sehr polyglote Kerle und Kerlinnen.

00:39:40: an den degenannten Menschen bei verschiedenen Betrieben in welcher Form auch einbringen, ob es jetzt in der Kommunikation ist oder ob sie jetzt bei konkreter Arbeitshilfe ist.

00:39:52: Wir haben gestern ja den Robert Graf vom Ströcklerhof kennengelernt und er hat uns das erzählt.

00:39:57: dass er am Anfang keine Ahnung hatte von Weine also dass er generell vom Apfelbau Weinbau nicht viel gehalten hat.

00:40:05: kann ich das so sagen Lukas?

00:40:07: Hab ich auch so verstanden.

00:40:09: Und eben beim Wein hat dann irgendwann selber angefangen und da halt mit Schwefel ein bisschen gewartet haben.

00:40:15: Und dann zum Thomas Niedermeyer zum Weingut gefahren ist, ich weiß nicht den

00:40:23: Namen niemanden... Er hat sich dort ein bisschen Know-how von den Pivis auch geholt und hat dort einfach sehr viel Wissensinput.

00:40:32: mitgenommen und hat uns das... Eigentlich

00:40:37: gelernt, wie man Wein macht.

00:40:38: Klingt jetzt gemein aber heute wie man es einfach natürlicher und besser macht sozusagen.

00:40:43: Ja, das ist ein ganz schönes Beispiel und da vielleicht passt ihr jetzt auch rein.

00:40:50: Jetzt gibt's zwar Konvindti erst seit kurzem.

00:40:53: Erst

00:40:54: seit letztem Jahr.

00:40:55: Aber de facto ist die ganze Entwicklung zu der Gruppe geführt hat ist jetzt nicht seit letzten Jahren, sondern er hat ja schon über Jahrzehnte.

00:41:06: Und das sind sicherlich Leute und Betriebe gewesen, weil wir es vielleicht schon vor zehn oder fünfzehn Jahre gewisse Prozesse angestoßen haben.

00:41:14: Und jetzt in der Folge eben in den letzten zehn Jahren viele nahe, die was jetzt bei Konvinte dabei sein, all da, ich möchte mal sagen positiv beeinflusst, angesteckt, ermutigt geworden auch einen etwas anderem und mutigerem Weg zu gehen.

00:41:34: Und vielleicht das hinter sich zu lassen, wie man es in der Schule im Studium gelernt hat oder wo man auch sehr auf einen sicheren Weg ist.

00:41:43: Wo der sichere Weg aber auch der ist er sehr gleichgeschaltet unterwegs ist.

00:41:48: Und jetzt noch weil du in Thomas Niedermeyer angesprochen hast, Ich würde jetzt vielleicht auch der Wein gut dazu passen, den wir in dem Glas haben.

00:41:59: Das ist ein Souvenir-Grie vom Boga Hof Messe nahm.

00:42:04: Wir sind jetzt in Prixen und das ist da, wenn man so sagen will, dann nördlichster Betrieb der jetzt bei Konvinti dabei ist, sicherlich das ist jetzt der nördlichste Betrieb und sicherlich in einer zum einen mal wunderschöne Lage oberhalb von Brixen mit einem sehr schönen Puschenschank so wie es vorher auch bei Rückwahr muss ich dazusagen.

00:42:26: Und die Katrin unter Johannes machen jetzt seit zehn Jahren für diesen Hof um ein Affen von seinen Eltern übernommen oben in meinen Hofschanken und um sich überwiegend ein Großteil entschlossen mit bildwiderstandsfähigen Sorten zu arbeiten, wie jetzt eben auch Souvenirgie.

00:42:46: Und da glaube ich schon, wenn es jetzt nicht Pioniere gegeben hätte in Thomas Niedermeyer und vor allen Dingen seinen Vater den Rudi dann vielleicht wäre es auch nicht so weit gekommen dass sich andere danach getraut hätten.

00:42:59: Ich glaube das ist ja ein wichtiges Projekt, dass man eben das nicht nur kurzfristig sehen, sondern auch Mode und jetzt machen wir das alle, sondern das sind schon Sachen Der, was über Jahrzehnte entstanden sein und in unserer Kleinheit so wie er richtig sagt.

00:43:14: Und wir haben halt als sehr kleine Betriebe und die haben vielleicht jetzt nicht so der Strahlkraft oder die Sichtbarkeit aber da hat es wirklich einen Südtürl in den letzten zwanzig Jahre schon eine große Dynamik geben.

00:43:28: Nur ist der Filat von außen oft nicht so sichtbar gewesen, weil die Märkte verteilt wurden.

00:43:34: Weil die Weine vielleicht nicht über die Grenzen oder was können sein, weil ... Die Mengen so beschränkt waren und vor allen Dingen auch, weil wir sind nicht im Progrund und noch gibt es nur drei Sorten?

00:43:45: Ja, das ist ein riesiges Wortenfiel.

00:43:47: Bestenfalls... Sondern es gibt riesen Sorten Vielfalt.

00:43:50: Es gibt ein wahnsinnig heterogenes, sei es Klima-, Böden- und Höhenlagen.

00:43:56: Und das hat dazu geführt dass man halt nicht so greifbar sein und deswegen freut's mich um zu mehr in einer Einleitung, oder die Spannendste in Europa.

00:44:10: Genau, in aller Bescheidenheit.

00:44:11: Aber ich glaube das kann man jetzt logisch aus vielerlei Richtungen sehen.

00:44:17: aber ich glaube wirklich dass sich da sehr viel getan hat.

00:44:21: Das muss man von außen was so klein ist gar nicht so gesehen hat.

00:44:25: Ich würde

00:44:25: es auch gerne nochmal unterstreichen weil mir nicht sicher bin dass das vielen Hörnerinnen und Hörern klar war.

00:44:33: Das Weingut Thomas Niedermal war tatsächlich das Erste oder eines der ersten, dass in Italien die Pivi-Rebsorten auf eine ernstzunehmende Art und Weise angebaut, kultiviert und vinifiziert hat.

00:44:48: Daher auch deine Herleitung

00:44:49: zu seiner

00:44:50: Krieg, den wir jetzt da

00:44:52: sind.

00:44:52: Sein Papa hat angefangen... Sein

00:44:53: Vater genau in den Neunzigern?

00:44:54: Ja wenn ich schon in den Achtzigerjahren, aber sicherlich in den neunziger Jahren ist das sicherlich Einer der, wenn nicht der Pionier.

00:45:05: Aber das habe ich mich auch im Zuge dessen dann einige Male gefragt.

00:45:10: Stimmt mein Eindruck dass es im Südtiroler Weinbau eine relativ hohen Prozentsatz von Piwi-Rebsorten gibt im Vergleich zu anderen Regionen?

00:45:23: Oder ist das jetzt einfach eher eine Zufallswahrnehmung durch die ein oder andere Brille, die einen falschen Eindruck verschafft?

00:45:32: Also, wenn man es jetzt auf die italienische Rebfläche irgendwie hat.

00:45:38: Wenn man das Abgleich mit dem Verhältnis an BW-Rebsorten im italienischen Resitalens ja und das auch... gesetzlichen Ursprung, die ganze Geschichte.

00:45:49: Warum hier ein bestimmter Vorsprung?

00:45:51: Es ist ein topografischer Vorsprungen.

00:45:53: also Bivis kommen zum größten Teil werden gezüchtet für unsere Anbaugebiete okay und es gibt noch mal einen ganzen nordamerikanischen Markt der sich auch mit Bildwiderstandsfähige Rebsorten beschäftigt.

00:46:06: aber hier Züchtungen Schweiz Deutschland Österreich Meeren Czechische Republik.

00:46:14: So, plus-minus das ist so.

00:46:17: der Raum wo gezüchtet wird wurde und somit deutschsprachiger Raum ist der Ursprung dieser Pilzwiderstandsfähigen Rebsorten.

00:46:26: Südtirol.

00:46:27: deutsch sprachiger Raum okay seit nineteen neunzehn Italien aber nach wie vor deutscher Muttersprache also die Mehrheit der Bevölkerung und das bedeutet dass man hier sich einfach über sowas unterhalten konnte während man es in Italien nicht.

00:46:43: Zusätzlich zu dem gibt es einfach eine Gesetzesgrundlage oder eine Gesetzestage, die erlaubt hier PIVIS anzubauen und die auch zu vermarkten.

00:46:52: Auch wenn nicht mit einer zertifizierten Ursprungsbezeichnung, okay?

00:46:56: Nicht mit einer DOC sondern mit einer IGP also einer geografischen Ursprung bezeichnet ist praktisch die Stufe da unter und dort darf man dann Souvenirkriege ausweisen.

00:47:06: Man taucht die Rebsorte in Jahrgang ausweisend.

00:47:09: Im Rest Italiens sind Entweder nicht erlaubt.

00:47:14: das Pflanzen, das darf dann jede Region für sich.

00:47:17: Also es gibt ein nationales Sortenregister und dann gibt's anschließend jede Region.

00:47:22: Und hier in Südhol ist es eine Provinz.

00:47:24: Das ist praktisch nicht ein Bundesland Sondern ein...

00:47:28: Eine autonome?

00:47:30: Ne wie Graz Innerhalb von der Steiermark.

00:47:33: Ihr habt verschiedene

00:47:35: Bezieherke

00:47:37: dem PCR gleichzustellen und Region, den Bundesland so plus minus damit wir es schneller haben.

00:47:43: Und jede Region darf dann selber entscheiden von diesem nationalen Sortnerregister.

00:47:47: was ist zugelassen in meiner Region?

00:47:49: Und was nicht?

00:47:50: Bivirepsorten sind viele mittlerweile über ich glaube zehn zwölf.

00:47:54: Ich muss jetzt wieder schauen.

00:47:55: Ich möchte mal ein Update machen.

00:47:57: Sind zugelassene im Nationalen Sorten Register, aber nicht in den regionalen.

00:48:02: Und einige sind zugelassen, aber nur Versuchsbasis.

00:48:05: Das heißt du darfst anpflanzen, aber du darf es keinen Wein machen und nicht vermarkten.

00:48:11: Also das ist ein bisschen komplizierter.

00:48:12: Das ist jetzt auch wirklich stinklangweilig.

00:48:15: Aber de facto haben wir diesen großen Vorteil die Sprache, die Herkunft der Rebsorten und die Gesetzeslage.

00:48:21: Das macht um deine jetzt endgültige Antwort kommen Das wird tatsächlich viel mehr an ein paar Flächen haben, aber der Rest Italien.

00:48:29: Okay das waren nur die Gründe also die Grund genau woher es kommt.

00:48:35: Der Rudi ist was dies angeht nicht nur... Rudi Niedermeyer ist der Papi von Thomas Niedermeier und bei ihm ist es spannend nicht nur weil er Sorten aus Freiburg nach Südhol gebracht hat einer der ersten Zusätzlich zu dem macht die ganze Geschichte noch wirklich spannender.

00:48:58: Die Tatsache, dass er auch noch selber züchtet.

00:49:01: Genau und das ist halt... Das ist halt genau... Er hat einige Sorten sich einfach selbst gezüchtet!

00:49:10: Und das ist schon der nächste Level.

00:49:12: Das zeigt auch die Liebe eines Menschen zu dem, was er tut und die Fähigkeit sich mit ihm zu identifizieren.

00:49:20: Und wie tief man das bringen kann?

00:49:22: Im Normalfall überlassen es die Winzer der Rebschule, der Pepiniero oder den Vivario, der macht für uns die Pflanzen.

00:49:30: Wir können da mittlerweile mitbestimmen wir machen eine Selektion Masal usw.

00:49:35: Aber de facto hat man das Handwerk übergeben.

00:49:38: Der Rudi macht sich jetzt Handwerk noch.

00:49:40: Also das ist ja nochmal spannend!

00:49:41: Nur dass man das mal erklärt, wie hat der Thomas gestern gesagt?

00:49:44: Von hundert Versuche,

00:49:46: auch

00:49:46: von tausend Versuche

00:49:47: und dann

00:49:47: klappt einer.

00:49:48: Genau,

00:49:49: also beim Züchten oder wenn du eine

00:49:50: neue Vivirix hatte züchtet...

00:49:52: Das ist ein hoch komplexer Vorgang den er uns so erklärt hat, dass wir es einigermaßen verstanden haben.

00:49:58: Es ist mir unmöglich das jetzt auch in aller Kürze wiederzugeben.

00:50:02: Es feststeht, es ist hoch kompliziert.

00:50:05: Von diesen Versuchen, die dann ungefähr tausend neue Rippstöcke oder Züchtungen ergeben ist ein, zwei, drei sind dabei was Interessantes hergekommen.

00:50:18: Und

00:50:18: zusätzlich... Es geht aber über Jahre und nicht über Tage sondern es ist wirklich jahrelanger Versuch auch.

00:50:22: Das

00:50:22: geht über Jahre?

00:50:23: Ja!

00:50:24: Es bleibt ganz, ganz am wenig übrig von dieser ganzen Arbeit.

00:50:27: Dann bräuchte es jemand der diese Rebsorte nicht nur im Versuchsform sondern einfach auf Openfield arm pflanzt, einen anständigen Wein daraus macht und den auch noch im Standes zu vermarkten.

00:50:41: Also der Schwierigkeitsgrad ist ziemlich hoch.

00:50:46: Mit jedem Parameter wird er schwieriger.

00:50:49: Aber

00:50:49: umso beeindruckender ist diese Arbeit auch für mich wertvoll.

00:50:54: Sie ist nicht nur lobenswert sie erzählt von starken Willen, von tiefster Überzeugung vom Wissen, von Fähigkeit sich anzupassen von der Fähigkeit die Sorte zu lesen, weil das muss man ja dann im Keller umsetzen.

00:51:09: Also da ist ein hohes Grad, kann sein hoher Grad eine Empathie auch für was man tut und was man da sehen kann und viel Mut.

00:51:20: Weil das musst du dann noch verkaufen.

00:51:21: Du brauchst noch, du musst noch die ökonomische und wirtschaftliche Ebene auch noch damit...

00:51:26: Es nicht ohne Risiken?

00:51:27: ...

00:51:27: es ist nicht risikofrei!

00:51:29: Genau, und somit ist das eine Wahnsinnsleistung.

00:51:32: Da da die Sagen

00:51:34: stoßen

00:51:34: wir auf den Tomas

00:51:35: mit der alten Solaris-Rebe.

00:51:37: Ist das das was wir jetzt sehen?

00:51:39: Ja genau.

00:51:41: So was haben wir hier im Glas?

00:51:42: Wer macht das?

00:51:43: Erklären stellvertretend für das Weingut Tomasi dabei.

00:51:47: Es ist da Solaris alt also Salz und de facto sind es die ältesten Solaris Reben Italiens.

00:51:56: Und deswegen die Nummer neunundneinzig auf dem Etikett, weil die Reben seien nineteenhundertneuneinzig gepflanzt worden und weil wenn er Patrick sagt es braucht viel Mut und das braucht... ich würde ergänzen Erfahrung nicht?

00:52:10: Weil Sorten die jetzt also so kurz irgendwo stehen bis man den mal lesen kann, bis man versteht Wo ist das Potenzial?

00:52:20: Was kann man da draus machen?

00:52:21: Das braucht viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

00:52:25: Und deswegen habe ich dort eher Pioniergeist an so einen tollen, also kräftigen Wein zu Kalt, um das finde ich schon sensationell.

00:52:34: Sehr währendrufend!

00:52:35: Ja.

00:52:36: Ah, das ist ja die Kette.

00:52:37: Ja.

00:52:38: Also was ist das Kirschholz oder?

00:52:40: Ich weiß es nicht

00:52:40: mehr auf den Kirchholz aber es ist tatsächlich

00:52:43: echtes Holz.

00:52:45: Echtes Holz und man

00:52:46: drüber streicht... Aber

00:52:48: jetzt habe ich generell eine Frage bei die Korken.

00:52:51: Wo kommen eure Korkens her?

00:52:53: Weil das ist, also ich finde es ist auch spannende Frage oder?

00:52:56: Das ist ja dann auch eigentlich wichtig weil ich kenne Winzer, die lassen ihre Korkn hand riechen.

00:53:03: und wo bezieht ihr eure Kalken?

00:53:06: Also da sind wir sehr heterogen unterwegs, weil beispielsweise die ersten drei Reine, den wir uns mal probiert haben.

00:53:16: Seien alle mit alternativ verschlüssen verschlossen.

00:53:20: Zwei Atrieverschlüsse und ein Noma-Kork also auch einen synthetischen Verschluss.

00:53:28: Da macht jeder seine Erfahrungen und jede seine Überlegungen.

00:53:32: Wir bringen am besten Und du als Summelier und Gastgeberin weißt das auch Wie bringe ich am besten Das zum Ausdruck was in die Flasche gefüllt worden ist und da spielt das Glas eine Rolle, die Temperaturen, die Umgebung wie viel Zeit gibt in dem Wein.

00:53:48: Und natürlich für uns als Produzenten spielt eine Rolle mit wir verschliesenen Wein!

00:53:52: Ja... Und dort hat jeder seine Erfahrungen gemacht.

00:53:56: Auch wieder Pioniergeist.

00:53:59: im Betrieb von Thomas Niedermeyer ist schon sehr lange mit Drehverschluss gearbeitet worden.

00:54:06: Es wird aber auch wieder Mit Kork verschlossen, aber mit Korken, wenn man einen Kork verwendet.

00:54:14: Mit einer sehr hohen Qualität.

00:54:15: Das ist auch ein ganz verschiedenes Thema.

00:54:20: Da könnte man jetzt natürlich zwei Wochen lang den Podcast weiterführen.

00:54:25: Den Korkpodcast?

00:54:26: Ja kann man machen muss man nicht!

00:54:29: Aber das ist auch wieder so ein sehr spannender Punkt wo man sich gegenseitig sehr stark helfen im Austausch.

00:54:36: Mir ist es komvint, weil was haltest du von denen?

00:54:39: oder wo gibt's das Problem?

00:54:41: Oder welchen Lieferant hast du?

00:54:44: und das ist sicherlich eine sehr gute Geschichte.

00:54:47: Ich glaube aber auch... Und dort sage ich schon wenn wir jetzt die verschiedenen Flaschen aufgemacht haben, da haben wir jetzt von sechs Flasches aufgemachten und noch vier oder vier verschiedene Typen an Verschluss gehabt.

00:55:02: Das

00:55:03: wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen, auch

00:55:05: weil

00:55:06: sie alle offen waren.

00:55:08: Genau und das ist glaube ich eine Situation wo wir auch keine Angst haben unbedingt nur hinten dem Establishment nachzulaufen bis was salonfähig wird sondern unsere Entschlüsse treffen wo wir selber für einen eigenen Betrieb glauben das macht ja zum meisten Sinn.

00:55:29: Und den Mut muss man auch wieder aufbringen, weil natürlich hat es Zeiten gegeben wo man mit gewissen Verschlüssen jetzt vielleicht nicht so attraktiv war.

00:55:38: Aber das ändert sich dann auch mit der Zeit und ... Ich glaube, wenn ich jetzt von meinem Betrieb spreche, darf das was wir einen Kork verwenden sind.

00:55:49: Dann sind hohe Qualitäten, wird zertifiziert mit Bienenwachs versiegelt aber durchaus verwendet man auch für gewisse Weine einen Kronkork wo wir eben Babels drin haben und probieren auch seit zwei Jahren mit Alternativverschlüssen wie zum Beispiel die an welchen positiven Einflüsse das auf unsere Weine holen

00:56:12: kann.

00:56:13: Ich finde, das ist auch richtig spannend.

00:56:14: Es

00:56:14: ist auch spannend wenn man sieht dass da auch bei so vermeintlichen Details ein Austausch innerhalb der Gruppe stattfindet und für mich wirft es auch diese Frage auf die vielleicht ein bisschen profaner ist aber für mich wichtig um die Konvindikgruppe besser zu verstehen.

00:56:33: Vielleicht kannst du uns also etwas erklären Tanja wie die Strukturen innerhalb der Convindic-Gruppe sind.

00:56:41: Ihr habt einen, ich weiß nicht, Vereinsausschuss wahrscheinlich.

00:56:44: Seid ihr juristisch ein Verein?

00:56:46: Genau!

00:56:47: Also

00:56:48: die Dokumente sind glaube ich noch nicht unterschrieben.

00:56:53: Aber wie ist das auch?

00:56:55: Wie oft trefft sie euch, was ist so ... Was ist die Vision von der inneren internen Struktur?

00:57:00: Wie funktioniert das?

00:57:03: Da hast du die Richtige gefragt weil ich bin ein Stroki durch und durch Und bin auch in der Steuerungsgruppe oder Task Force, wie wir es nennen, dass da zugleich mehr Stuftur reinbringt da.

00:57:21: Also es hat eigentlich damit angefangen, dass ... Ich weiß der Martin hat mir angerufen ein letztes Jahr im Winter gesagt du schau ich meine wir als Betrieb waren ja schon dabei und eben der Benny unter Johannes also mein Mann und sein Bruder wollten sich ein bisschen zurückziehen aus dem ja wie soll ich sagen aus dem aktiveren Mitarbeitenden im Konvinte und ihm gesagt war ich hätte eigentlich schon Lust hier mitzumachen und bin dann eben in die sogenannte Task Force gekommen.

00:57:46: Also das ist praktisch so wie eine Steuerungsgruppe, einfach eine kleinere Gruppe von Winsan.

00:57:51: Wir sind jetzt acht.

00:57:53: Stammtisch!

00:57:54: Ein Stammtsch.

00:57:55: Das ist ja gut der... Acht

00:57:56: von den Aufnahme-Ritualen?

00:57:58: Acht, von den einundzwanzig, die sich praktisch regelmäßig und wir haben es jetzt tatsächlich geschafft, das Jahr uns jeden Monat zu treffen.

00:58:06: Das

00:58:08: ist richtig.

00:58:08: Auch

00:58:08: jetzt in der Lesezeit?

00:58:11: Wir haben das letzte Treffen, ich glaube Anfang August gehabt und das nächste wieder Ende September.

00:58:16: Durch

00:58:17: die Lese ist das entschuldigt, muss man sagen.

00:58:18: Ja also gerade hat man nicht den Kopf dazu irgendwie über Projekte und Veranstaltungen zu denken.

00:58:27: Also wir sind sozusagen die acht von den einundzwanzig, ja einfach Projekte initiieren, Veranstaltungen organisieren umsetzen.

00:58:36: Aber es ist schon so gedacht, dass wir jetzt nicht alleine denken sondern das alle mitdenken und deswegen machen wir allen wieder eine Veranstaltung und weil wirklich alle einundzwanzig Konvintis zusammenkommen wo man uns austauschen, wo man eben auch Ideen auf Italienisch würde man sagen Spontini.

00:58:53: also so Ideen, Anreize ja etwas einfach in der Luft sein aufgreifen, weil wir wollen ja im Sinne da alle einundzwanzig sozusagen Wirken und Arbeiten.

00:59:07: Und in dieser Steuerungsgruppe, in dieser Taskforce gibt es eben noch Arbeitsgruppen also sozusagen jede... Es gibt zum Beispiel welche.

00:59:17: Da bin ich jetzt dabei, die setzen sich vor allem mit der Kommunikation auseinander.

00:59:21: also wie kommunizieren wir zb intern?

00:59:24: Wie schaffen wir es dass wir nur das nötigste irgendwie kommuniziert, dass jetzt da der Podcast Channel übergeht an Infos und gleichzeitig wie schaffen wir aber eben auch Momente des Austauschs weil mir einfach merken dass er für alle total bereichend ist?

00:59:43: Und dann gibt es zum Beispiel Ummen Martin, die sich vor allem um Events kümmert.

00:59:49: Also wo auch viele... Ja, Partner oder auch Leute an ihn oder ein anderer herantreten und sagen du hattest Lust das mit ihnen zu machen.

00:59:58: Und wir greifen das halt sozusagen auf und treffen uns eben einmal im Monat.

01:00:02: aber es ist allm... Es freut sich.

01:00:04: also es ist nicht wie eine Sitzung zu der man hingehen muss sondern es ist eigentlich cool weil wir treffen uns dann bei uns daheim.

01:00:09: Der nächste

01:00:10: Freundschaftliches Treffen?

01:00:12: Genau!

01:00:12: Das nächste Meeting ist dann eben uns jemandem.

01:00:16: Also wir kochen was, man isst, man trinkt unglaublich viele Weine.

01:00:21: Mit den ganzen Männern um mich herum.

01:00:26: Find

01:00:26: mehr Männer in der Gruppe?

01:00:27: Ja, ich bin tatsächlich die... Also in der Steuerungsgruppe bin ich jetzt die einzige Frau mit sieben Männern und eine Frau aber bei den Konvintisten natürlich viele Frauen dabei.

01:00:36: Was verkostet ihr dann nur eure Weine oder ist da wieder die Welt?

01:00:41: Welt.

01:00:41: Also mehr eigentlich die Welt würde ich jetzt sagen, es sind schon manchmal auch eigene Weine dabei vor allem auch so neue Jahrgänge und so wo man sagt du was sagst denn ihr dazu?

01:00:51: Kann ich das machen oder nicht?

01:00:53: Also

01:00:53: sozusagen ihr trinkt eure Vorbilder bei euch getreffen oder Vorbilden?

01:00:57: Ja

01:00:57: Vorbildern.

01:00:59: jeder bringt ein bisschen etwas mit und vor allem der Gastgeber, die Gastgebertin holt was aus dem Keller und dann wird er einfach quer durchprobiert und eben geschaut ob ist der Wein schmeckt oder schmeckt er nicht?

01:01:10: Genau, einfach dass man auch der Spaß und eben nicht leider Austausch über, sagen wir mal, organisatorisches sondern auch der Austausche über Wein im Vordergrund steht.

01:01:22: Und das finde ich total cool und total lässig.

01:01:25: und ja, man kommt jedes Mal berauscht aber jetzt nicht in dem Sinne von berauschend als Alkohol, sondern beraust von den ganzen Eindrückeninformationen und dem Spass, den man kapert wieder heim Genau.

01:01:38: Meistens wird es auch eher spät, gell?

01:01:40: Bei manchen...

01:01:41: Viele Tages!

01:01:44: Ja, aber es ist cool.

01:01:45: also ich finde wir haben schon echt was bewegt.

01:01:48: Also wenn jetzt denke ich bin jetzt seit Jena dabei sind jetzt knapp neun Monate.

01:01:52: Wir haben schon echt viel auf die Beine gestellt viele Veranstaltungen Es kann man aber auch echt viele Leute auf uns zu.

01:01:58: Also man merkt da das Konvinti sich so ein bisschen der Name streut und dass die leute so merken okay Der coole Gruppe, der ist ein coole Winzerinnen und Winzer.

01:02:07: Und mit dem möchten wir was machen!

01:02:09: Du rätst über Veranstaltungen?

01:02:10: Also was... also erwartet ihr dann mit der Gastrozone dass ihr sagt okay wir gehen in... na ja ich will wissen welche Veranstaltung denn weil das klingt so.

01:02:21: Also für mich jetzt gerade interessant.

01:02:22: Ja

01:02:23: also ich kann gerne sagen was wir zum Beispiel heuer dieses Jahr gemacht haben war im Verkostung tatsächlich mit alle einundzwanzig WinzerInnen und Winzern in der Gärtnerei Schuljahr.

01:02:35: Das ist eigentlich eine Gärtnerei.

01:02:36: Die haben jetzt aber ein kleines Bistro auch aufgemacht und das war so ein bisschen der Aufhänger für die Röpfung des Bistros, hat sie uns eingeladen in die Martinaschulien und da haben wir wirklich zwischen den Blumen eigentlich mittendrin unsere Weine aufgeschenkt und da ist Fachpublikum gekommen als auch einfach Interessierte viele junge Studentinnen und Studenten nach.

01:02:58: Und dann haben wir jetzt zum Beispiel im Sommer einen Sommer festgemacht, wo es mehr wirklich ums Zusammengut trinken und gut essen gegangen ist.

01:03:08: Beim Bad Sjörgau in Saarntal, wo wir auch selber sozusagen... Also da hat jetzt niemand aufgeschenkt sondern die Weine wurden einfach in gekühlt, auf den Tisch gestellt und jeder durfte sich was nehmen!

01:03:19: So versuchen wir einfach so ein bisschen unsere Weine zu präsentieren, verkosten zu lassen.

01:03:25: was man sicher noch mehr oder meiner Meinung nach auch noch mehr machen können, ist wirklich so niederschwellige Angebote.

01:03:32: Also es kommen wirklich viele Leute auf uns zu und viele Leute aus der Gastronomie.

01:03:38: Und dann sind das tolle Veranstaltungen aber auch sogenannte Veranstaltung, die vielleicht auch ein bestimmtes Publikum ansprechen.

01:03:47: Das ist ja allgemein so bisschen die Herausforderung zumindest auch von Insanbetrieb.

01:03:51: wie kriegen wir einfach ab in Wein?

01:03:54: einfach erklärt, kommuniziert und auch bekommen ein bisschen runter von den Alitären.

01:04:00: Und sich neue Zielgruppen erschließen?

01:04:03: Da ist natürlich die spannende Frage – Ist die Gastronomie der Hebel dafür oder bleibt es in der Gastronomie eben in der Bubble?

01:04:10: Das stelle ich mir manchmal.

01:04:12: Ich finde man bleibt nicht in der bubble weil es spricht sich ja trotzdem herum.

01:04:16: also du gehst als Kimber jetzt zum Beispiel Keine Ahnung, die Mama essen.

01:04:21: Sie erzürzt ihrer Tochter und Arbeiter, wenn sie den getrunken haben oder vielleicht wie sie ihn dann probieren.

01:04:27: Und sie probieren mit ihren Freunden das eine nicht in der gleichen Bubble als ihr Mama.

01:04:31: Aber wenn Ihr solche Events macht?

01:04:33: Das sind dann Winterdiener oder Winter-Lunches was auch immer.

01:04:39: Erschließen sich da neue Zielgruppen?

01:04:41: Warst du es cool?

01:04:41: Ja ich würde schon sagen!

01:04:44: Wir haben bisher ... Wie gesagt wir haben das recht niederschwellige... Verkosten gemacht bei der Gärtenreis-Schulian.

01:04:52: Wir haben jetzt vielleicht ein bisschen hochpreisigeres Event gemacht beim Bad Jörgau und dann haben wir bei der Sangon, bei der Ceceda Gruppe ist das eine Hütte die wirklich auch eine tolle Weinkarte hat und die uns einfach eingeladen hat untertags an einen Sonntag die Weine aufzuschenken und sie eben auch so ganz locker ins Gespräch zu kommen.

01:05:14: also mir versuchen schon sozusagen so rund um mit mehreren Partnern zu reden.

01:05:20: Und ich glaube eben schon alles, was Dianita gesagt hat dass man auch wenn vielleicht Leute aus der Branche kommen die einen schon kennen aber eben der spricht dann mit dem und der spricht da mit dem.

01:05:31: Und vor allem glaube ich brauchen mir manchmal auch noch das ja die Weine sind wirklich gut weil ich kann mich erinnern an die erste Verkursstung beim Gärtenreis Schuljahren ist eine alte Dame auf mich zugekommen wo ich dann später fahren habe, auch in einem Weinklub ist und die dann gesagt hat aber Bergmann Hofjahr kenn ich schon.

01:05:48: Aber ihr seid jetzt nicht Bio oder?

01:05:50: Ich sag doch ah ok ja kann man euch noch trinken!

01:05:53: Ja klar kann man uns noch trinken.

01:05:54: also es gibt schon auch noch vielleicht weniger aber es gibt auch noch so ein bisschen dieses.

01:06:00: okay was kommt hier diese?

01:06:03: kommen wir jetzt hier wie diese bio-winzer?

01:06:05: oder so kann man die weine überhaupt noch trinke?

01:06:08: ich würde sich sagen dass das die Masse ist gibt es auch noch so.

01:06:13: Und die, glaube ich, dürfen wir können abholen und zeigen Schaum?

01:06:18: Natürlich!

01:06:19: Dann kann der Wein schmecken oder nicht schmeckt.

01:06:21: Vielleicht wenn ich da nochmal was ergänzen darf... Die Möglichkeit jetzt mit euch zu sprechen und die Kooperation nach außen.

01:06:30: Wir haben ja relativ viele Anfragen auf dem Außen-Ausland und seien in Italien unterwegs gewesen um unsere Weine zu zeigen in sehr lockeren Ambienten.

01:06:40: Und wir versuchen, uns und die Leute mitzunehmen.

01:06:47: Man darf nicht vergessen, wir sind im Süddehol halt in der Provinz und dort, dass sehr viele Leute hierher kommen, sind wir halt sehr stark noch in einem Weinbild verhaftet das vielleicht jetzt in Wien schon überholt

01:07:04: ist.

01:07:08: Viele Gastronomen, unser Partner und viele Konzepte sind auch gerade dabei über Arbeiter zu werden.

01:07:14: Und wir wollen noch halt auch mit dabei sein.

01:07:17: Zweifelsohne möchte man halt nicht uns wieder darstellen wie man eh schon der Patrick Kenntes immer schon stigmatisiert worden ist als die Molotov Cocktailwerfer sondern jetzt aufgrund unseres fortgeschrittenen Alters kann man das auch nicht mehr so leisten.

01:07:36: Ich möchte auch zeigen, dass wir durchaus ein Teil der Weinwelt sind und die Leute mitnehmen, die schon länger in der Weinwald sind.

01:07:49: Aber das ist ja toll!

01:07:50: Und ich glaube, dass mir das schon schaffen können, junge Leute mitzunehmen, damit sie jetzt einmal einen ganz anderen offenen Zugang zu weinen.

01:08:00: Und vielleicht mehr von einer kulturellen Sicht kommen mehr, vielleicht sogar Interesse haben an der Ort von Landwirtschaft oder an Lockerheit oder auf Geselligkeit.

01:08:11: Ohne das jetzt gleich schon müssen die ganzen Ursprungsbezeichnungsrahmen Richtlinien auswendig lernen von Napaveli und dem unteren Teil der Mosel.

01:08:23: Und da glaube ich gibt es eine große Chance.

01:08:26: Ein Beispiel.

01:08:27: Bozen ist eine Universitätsstadt, zwar eine sehr junge oder gibt es durchaus eine Szene, einen jungen Leuten.

01:08:34: und auch wieder in einem Kreis der sympathisanten unserer Weine hat sich da jetzt erst kürzlich einmal im Sommer so ein ganz lockeres Feskel mit einem Park im Zentrum wo das war wirklich toll alles verschiedene Dipps auf einem ganz langen Tisch gestanden sein und da hat man sich dann mit Gemüse, mit Brot, Dips aus der ganzen Welt holen können.

01:08:58: Und dazu hat es halt eine Weine von uns geben und ein handwerkliches Bier.

01:09:04: Das war sehr niederschwellig nicht?

01:09:07: Aber nicht niederschwällig klingt immer niederschwellig vom kulturellen Zugang!

01:09:11: Ja ja ja... Und das ist eben falsch weil niederschwellige hat nichts mit sozialem Status zu tun.

01:09:19: für uns eine ganz große Aufgabe ist.

01:09:23: Es können Leute, die aus verschiedensten Koloren von Szenen kommen, durchaus unsere Weine trinken und wir sehen sie an unseren Höfen auch.

01:09:31: Wir haben Leute, der jetzt sehr aufgeschlossen und sehr modern unterwegs sein als Metabolien kommend.

01:09:38: Und ja waren viele Leute, da war es noch mit Fettenbenz gekommen.

01:09:45: nachdem sie alles pro Grund und pro Drogen getrunken haben.

01:09:48: Und jetzt sagen wir, das sind jetzt auch geile Leute und keine Weine!

01:09:51: Und genau in der großen Konfusion, in der man generell ist im Süddeholen, versuchen wir da sowohl es alte mitzunehmen oder aufgeschlossen für anderes zu sein.

01:10:02: Aber ohne jetzt auch wieder von der Agentur geimpft worden zu sein sondern nur aufgrund unserer Erfahrung heraus.

01:10:09: Also für mich bleibt es noch wie vor ein Ziel... Persönlich aus Patrick, aber das wissen wir in der Steuerungsgruppe.

01:10:19: Für mich ist die Dienstleistung nach wie vor ein großes Thema.

01:10:24: Wir haben jetzt von dem Endkonsument und eventuell den Gastronom gesprochen, der auch sehr aufgeschlossen sein kann.

01:10:34: Der Endkonzument sowieso, weil er reißt und hat schon außerhalb von Südtowal Dinge getrunken, die hier nicht angeboten werden.

01:10:42: Aber es gibt ein Schlüssel, das braucht einen Bindeglied und dort fällt die Dienstleistung rein.

01:10:48: Die Konvinte sich noch annehmen sollte darf kann will und das ist die Mitarbeiterschulung.

01:10:55: Wir haben in der Gastronomie eine... ja sagen wir so Es gibt Luft nach oben im Mitarbeiterausbildung Das heißt heute in Südroll jetzt ganz klassisch absolut überspitzen Fall.

01:11:10: Kunde setzt sich nieder.

01:11:11: Was möchten Sie ja?

01:11:12: Ich möchte gern weiß Wein.

01:11:13: Okay, wir haben heute Weißbegründer, Chardonnay und Sauvignon Blanc.

01:11:17: Wenn es überhaupt so ist...

01:11:18: Ich möchte, wenn es überhaupt, aber sagen wir so drei Sorten werden gesagt, die haben wir heute im Ausschank.

01:11:23: Okay gerne in Sauvignion Blanc, Punkt wird serviert!

01:11:26: Und die Geschichte ist so ledig.

01:11:29: Das ist so Standard, da es Level der Fachkräfte, die wir haben.

01:11:35: Die wissen nicht von wem, wie das angebaut wird und so weiter und so fort.

01:11:39: Dort sehe ich auch noch eine Lücke, die geschlossen werden kann wenn wir möchten und das heißt komvintig kann, wenn sie wollen... können da wirklich einen Unterschied machen und mehr Wert generieren.

01:11:56: Und diese Mitarbeiter, wenn der Gastronom es will auf die Reise mitnehmen.

01:12:01: Weil es reicht nicht!

01:12:03: Weil es hype ist ein Karton von Dottania oder vom Robert oder vom Franz oder Vena auch immer zu kaufen und er ist noch eineinhalb Jahre dort und es gibt keine weitere Bestellung.

01:12:16: das nutzt nichts weil niemand damit umgehen kann.

01:12:20: Ist das auch eine inhaltliche Stoßrichtung, die in Zukunft angehen wollte dieses Thema Mitarbeiter-Schulen?

01:12:27: Das war für mich schon immer sehr wichtig und ich werde dann natürlich also die Fraktion weiterbringen.

01:12:32: gleichzeitig ist zu sagen.

01:12:34: Das sind die Hände, die wir haben.

01:12:36: Ja

01:12:36: klar weil

01:12:36: das können wir machen.

01:12:37: Das

01:12:38: waren potenziellen Botschafters und die haben eine Art Vertriebskanal im Restaurant.

01:12:42: Die

01:12:43: sind die Multiplikatoren.

01:12:46: Du musst die Weine als Spannen präsentieren.

01:12:48: Das ist sehr gelb bei mir immer, weil ... Musiker-Dancen!

01:12:51: Naturwein biodynamisch bei vielen so... Und wenn du den in die Begleitungen einbaust, nicht wieder zur Sorgst am Anfang und dann zum Gericht observierst, die Flasche nochmal bringst, dann erkläre ich immer mit Absicht meistens noch mal.

01:13:06: Das war jetzt biodynamische, das war Naturweind, der war unfilteriert und und und.

01:13:10: Dann wird den Leuten bewusst.

01:13:13: Ich kenne da keinen Unterschied.

01:13:14: also Blei gesagt jetzt, aber du musst sie da wirklich am Boden... Den

01:13:20: Servicekraft die Angst zu nehmen.

01:13:23: Oh!

01:13:24: Jetzt habe ich einen unfilterierten Wein.

01:13:25: Das kann alles und gar nichts bedeuten.

01:13:28: Ein Wein ohne Reinsuchthefen kann alles noch gar nicht bedeuten.

01:13:30: also den Service Kraft diese Angstzunehmen dass man da irgendwas falsch machen kann.

01:13:35: Man schenkt auf wenn es passt ist gut Und wenn's nicht passt dann schmeckt auch ein Wein mit Reinsuchthefen nicht Und dort gibt es keine Angst.

01:13:43: Dort wechselt man einfach das Produkt, das Glas und das geht weiter.

01:13:47: Diese Lockerheit brauchen wir auch in diesem Bereich.

01:13:51: Ich meine, diese Thematik Mitarbeiter in der Gastronomie sozusagen als Vertriebskanal zu sensibilisieren und auch fit zu machen spielt ja mithin ein in dieses große Thema der Niederschwelligkeit über das ihr vorhin gesprochen habt, weil das ist sicher eine der wesentlichen Herausforderungen für Winzerinnen und Winzer in den nächsten Jahren.

01:14:15: Wein muss wieder irgendwie ein bisschen zugänglicher werden.

01:14:20: Was ist denn der größere Feind für die Weinbranche?

01:14:23: Der longevity Trend oder das elitäre Fachgeschwurble?

01:14:29: Ich glaube wichtig ist den Leuten also was ich wenn ich jetzt kurz beantworten darf für mich wo der Wein herkommt.

01:14:35: Viele Leuten ist es mittlerweile wichtig, dass sie trinken gerne ab und zu.

01:14:41: Aber sie wollen wissen woher der Wein ist.

01:14:46: Das krege ich halt mit wie wir da hergestellt sind.

01:14:50: Das sind wichtige Faktoren.

01:14:52: Sehe ich jetzt am Gast!

01:14:55: Wenn ein Gast zu uns kommt er gefreut sich, dass unser Weinkort jetzt Österreich ist.

01:15:00: Mit Hauptfokus Österreich will er Zytirol dazu nehmen weil das hat doch ums Erkissen.

01:15:04: Und das ist den Leuten wirklich mittlerweile wichtig.

01:15:07: Patrick, was sagst du?

01:15:08: Ich mache es jetzt ja sehr und ich fasse es so zusammen also bis vor kurzer Zeit.

01:15:16: wer wirklich sich im Weg gestanden ist war der Produzent selber der meistens Antworten gegeben.

01:15:22: hat er fragen die nie gestellt wurden?

01:15:24: Ja das ist ein großes Problem und heute ist es einfach wo's Kapital hinfließt Und es fließt in Healthcare, Longevity-Geschichten.

01:15:33: Das bestimmt jetzt das Kapital und der Alkoholbranche, ob das Brauereien

01:15:39: usw.,

01:15:40: da fliesst nicht genüge ein Kapital um diese Kapitalisierungsraten, die heute wichtig sind.

01:15:44: Auf

01:15:45: große Brauereiens verzeichnen großes...

01:15:47: Richtig große!

01:15:49: Wir haben ja noch einige andere Flaschen hier auf dem Tisch.

01:15:54: Was verkosten wir als nächstes, liebe Tanja?

01:15:58: Ja, wir haben jetzt den Pinot Noir Gorelli vom Patrick im Glas und es ist eine tolle Weine, ein fuchtiger Wein finde ich.

01:16:08: Er ist noch sehr jung also kann man sicher gut aufhalten und aufheben und trinken wenn man's schafft.

01:16:15: Wenn man das schafft?

01:16:16: Wenn man es

01:16:16: schafft!

01:16:17: Weil er macht Lust auf mehr finde ich als er ist sehr trinkig.

01:16:23: Patrick was sagst du dazu?

01:16:26: Ja, über den eigenen Wein.

01:16:28: Also es ist schon schwierig, über einen Wein der anderen zu sprechen – noch schwieriger ist es, über diesen eigenen Wein zu sprechen!

01:16:34: Nein, ich finde eigentlich ein gelungenes Exemplar von dem was ich mir eigentlich vorgenommen habe, wenn ich daran gedacht hab, was ich machen möchte.

01:16:42: und ja….

01:16:43: Es liest sich ein bisschen in der Kreis zwischen dem das ich vorhatte und dem was dann effektiv in die Flasche reingekommen ist.

01:16:49: jetzt eigentlich von der Gegenwart, die sich in die Zukunft rein bewegt.

01:16:55: Es sollte ein Wein mit Alterungspotenzial sein und gleichzeitig um einen Wein, den man auch noch zwei drei Jahren einfach locker schon genießen kann.

01:17:03: Er soll da einfach die zwei Fähigkeiten in sich tragen.

01:17:08: Ich spreche jetzt nicht vom Meinen aber es gibt große Weine.

01:17:11: das sind einfach große Weinen wenn sie jung sind und sie bleiben dann große weine auch wenn sie gealtert sind.

01:17:16: und das ist vielleicht ein bisschen dahintergedanke denn ich hatte und habe, wenn ich jetzt die Aurelieweine irgendwie gestalter.

01:17:23: Ich möchte einfach einen Wein der was zu sagen hat sowohl jung als

01:17:29: gereift.".

01:17:30: Und noch ein bisschen etwas zu der Stilistik?

01:17:33: Zu dieser Stilstik ja wir erfinden gar nichts.

01:17:37: also die Techniken in der Weimbereitung sind tendenziell mehr oder weniger aufgelöst, aufgeschlossen.

01:17:46: Einfach, weil ich mir ganz viele Aromaphobotsstoffe aus der Schale rausholte.

01:17:50: Deswegen habe ich es gern wenn's in der Bäre drinnen gärt und der Alkohol dort das rausholt.

01:17:57: Und meistens kommt in diesem Fall also bei dieser Linie kommen da nochmal zwischen vierzig-und-fünfzehn Prozent ganze Trauben die mit dem Stil einfach reinkommen, einfach das ganze Traube.

01:18:09: Es wird leicht untergestoßen Ganz easy dann zwei Jahre ins kleine Holz fast natürlich.

01:18:14: eine Boise Part ist dabei, also ein französisches Eichenfass ist dabei.

01:18:21: Genau somit ist es einfach ein sehr kontemporäer Wein.

01:18:25: Also zeitgemäßer, Zeit-Genoss, Zeit... Cooler Zeitgenoss!

01:18:30: Ja genau,

01:18:31: ein angenehmer, cooler

01:18:33: Beleberterzeit genossen.

01:18:35: Das hat mit dem mal als Vorspeise ins Menü starten?

01:18:37: Den kann's super zum Vorspeisen servieren oder für den ersten Gang?

01:18:40: Weil da bringt's auch wieder die Leid weg von der Dramaturgie auf Weil das lernst du auch in der Berufsschule.

01:18:47: Weißwein anfangen, Rotwein und dann kommt er des Erwähnens.

01:18:51: Das ist so die Dramaturgie was du eigentlich lernest... Und so das Regeln brechen ist irgendwie...

01:18:58: Ja du kriegst halt das Gast irgendwann mal.

01:19:00: also wenn du viel essen gehst oft eine idente Weinbegleitung in vielen Restaurants.

01:19:05: Du kriegts einen Sprugel, du kriegs sechsmal weiß einmal rot und dann einmal süß aus.

01:19:11: Ich mag das schon gerne wenn das ein bisschen lebendiger wird und aufgebrochen wird.

01:19:15: Daraus, warum nicht?

01:19:16: Mit so einem roten Anfang.

01:19:19: Why not?

01:19:20: Also ich meine Regeln sollte.

01:19:22: man sind aufgestellt damit man sich dran hält.

01:19:25: aber das ist eine Regel der Gastronomie da darf man die schon ab und zu aufbrechen.

01:19:29: Da geht es jetzt nicht um Grundlegendes und Lebenswichtiges.

01:19:33: also da kann man gerne mal regeln irgendwie brechen.

01:19:36: Kann man zu Fisch trinken oder?

01:19:38: Kann man zum Fisch Trinken?

01:19:39: ja!

01:19:40: Ich würde es auch empfehlen.

01:19:43: Meine Empfehlung ist nicht viel wert, weil ich ja der dem macht.

01:19:47: Die Empfehlungen von denen die ausgebildet sind um Empfeilungen zu geben sind viel wichtiger.

01:19:54: Verkostet ihr innerhalb der Gruppe auch kritisch?

01:19:56: Also so dass man sagt du... Ich glaube das bist auf einem falschen Weg oder so.

01:20:02: Gibt es gibt's das auch?

01:20:04: Oder dass man irgendwie sagt du keine Ahnung warum machst jetzt immer noch Orange Wine oder so?

01:20:11: Nein, ich meine zu einer Gruppe die sozusagen aneinander wachsen möchte gehört ja auch sicher ab und an auf einen unangenehlen

01:20:18: Stil

01:20:19: zu begeben.

01:20:20: Also es geschieht Es wird sich sicher verändern Die Art und Weise weil wir uns immer besser kennenlernen Und natürlich wehrt der Abstand auch weniger und dann wird Ich glaube es wird immer leichter.

01:20:35: aber es geschieht auch jetzt schon.

01:20:37: und wie siehst du das?

01:20:39: meistens Kann man mit einer Rückfrage, wie findest du selber deinem Wein?

01:20:44: Und dort beginnt dann das Gespräch.

01:20:46: Wenn man einen Zweifel hat, kann man es ja vielleicht so irgendwie artikulieren den anderen so mit rein holen ins Boot nicht einfach nur ein Urteil darüber fällen sondern sag mal was denkst Du?

01:20:57: Wie siehst Du deinen eigenen Wein?

01:20:59: und dass man dort die Grundlage fürs Gespräch dann sucht ohne zu sagen ich finde diesem Wein so und so Ja, so man das einfach die eine Gesprächsgrundlage generiert normalerweise.

01:21:10: Es ist schon spannend weil es sind so unterschiedliche Stilistiken also vom Tröpftalhof zum Beispiel die Stillistik ist eine komplett andere als die von Robert Graf Das sind auch von den Lesezeitpunkten glaube ich liegen die wahrscheinlich drei Wochen auseinander oder sowas Spannend dass einfach diese Bahnbreite zu sehen Man muss schon in Winzer kennen, man muss ja wissen was seine Stilisitik ist und innerhalb dessen kann man, wenn man Bescheid weiß sicher fundiertes Feedback geben.

01:21:38: Dass entweder super ist oder man sagt, was denn?

01:21:39: Vielleicht versteht man ja auch mal ein bisschen.

01:21:41: Also beim Großteil der Menschen gibt es ja eigentlich Kategorien.

01:21:44: Es gibt Naturwein und Orange Wine.

01:21:46: Das reagiert am Gast viel mit!

01:21:50: Was fällt jetzt ihr im Allgemeinen von dem?

01:21:53: Wenn der Große alleine eine Gäste nur die beiden Kategorie kannte dann finde ich das umso mehr erstrebenswert euch einmal zu besuchen.

01:22:03: Aber ich denke, die Kategorien sind sich am Auflösen zur Zeit und die finden das auch sehr gut.

01:22:10: Es hat in der Vergangenheit zwangsläufig diese Kategorie gebraucht damit man sich orientieren kann und mit sich Leute orientieren können.

01:22:16: Ich vielleicht noch keinen Zugang zu weinen haben aber ich glaube unsere Vorstellung, meine persönliche, aber ich glaub auch für den ganzen Gruppe ist es über die Katerien hinaus zu erzählen und die Weine erzählen zu lassen um was es da geht.

01:22:33: Und ich glaube, das ist zu kurz gegriffen nur über Naturwein zu sprechen.

01:22:38: Ich glaube, dass wir versucht noch unseren kulturellen Akt einfach zu zeigen, was passiert bei uns Zuhause und einfach ein bisschen runterzufahren mit dem ganzen Sprecht der was so wahnsinnig kompliziert ist zum Teil auf eine Base zurückzukommen, wo man sich ganz einfach austauschen kann.

01:23:01: Und nur weil es jetzt zufälligerweise auf der Schale liegt und vielleicht nicht ganz blank ist dann kann das Orange beschimpft werden oder auch nicht.

01:23:11: Das sind halt so einfache Hilfsmittel die können verwenden.

01:23:16: aber letztendlich möchten wir uns auch nicht sehen als Konvinti, als Partei wo jetzt alles das was Orange Natur im Weinberg vergraben oder in mehr versenkte Weine sind und auslirdische Weine sondern de facto einfach authentische Weinen genau.

01:23:40: Und wir haben da schon ganz große Hoffnung dass man irgendwann über das darüber rauskommen, weil Leute das auch satt haben.

01:23:48: Und vor allen Dingen weiß ich ja die große Weinindustrie ein bisschen langsam weg bewegt.

01:23:56: Die qualitative Weinindustrie jetzt verlacht nicht der, was nur in den Discounter steht.

01:24:02: Weg bewegt von den Begriffen der neunziger Jahre.

01:24:07: Ich glaube die haben auch schon davon getragen, weil es wahrscheinlich an schlechten... Best gesagt haben wir einen schlechten Wein getrunken in die Richtung, weil sich da doch viele ausprobiert haben.

01:24:20: Und da kann man... also ich weiß jetzt nicht wie das erklären soll.

01:24:23: Das war vor allem

01:24:25: so ein gutes Gespräch.

01:24:26: Nein, das ist ein sehr guter Punkt aber es gibt halt Prenz und neue Sachen, die was ausschrauben.

01:24:31: Ich mache's sehr oft an dem fest.

01:24:34: Also ich sehe mich ja als Anbauer Und ich sehe mir auch als der, was die Sachen dann transformiert.

01:24:41: Also ich bin zugleich der Bauer, der aus Gemüse anbaut oder vielleicht die Tiere haltet aber ich bin auch der Koch im Weinkeller nicht?

01:24:48: Ich versuche mit meinen Grundprodukten etwas draus zu kältern in dem Sinn und dir euch dann zu präsentieren.

01:24:59: Und genau in den Transformationsprozess liegt es eben.

01:25:04: Und da jetzt zu versuchen also ein bisschen weniger verkopft anzugehen Und um ein Beispiel herzunehmen bei der Nordic Kuisin war es ja auch so, jetzt fahren wir normal anfangen zu fermentieren und alles aus dem Wald zu holen.

01:25:15: Das war ein Riesentrend, das langsam am Abflauen ist und das hat einen Moment gegeben wo jeder da was ... Irgendwas eingelegt oder fermentiert hat er aus dem Waldkohl, das war alles sensationell.

01:25:28: Aber es war halt nicht alles sensationel weil viele Sachen nur fermentiert waren aber auch schlecht fermentiert wurden.

01:25:35: Weil es noch hau gefehlt hat und noch keine Erfahrung da war, weil man sich an jemanden orientiert hatte was das kann versucht hat das zu kopieren oder nachzuahmen aber vielleicht noch nicht im Stande war.

01:25:46: Und auch beim der ganzen Entwicklung der wir es als ein industriellen Wein heraus passiert ist jetzt Naturwein zu machen hat es auch viel Zeit gebraucht und das haben manche Leute von vorn weg sehr gut gekannt, andere sehr weniger gut.

01:25:59: Und nach zwei Jahrzehnten haben sich jetzt Sachen zurechtgerichtet, Leute, die wir überhaupt nicht im Stammquesen sind, das zu machen.

01:26:08: Die haben sich auch wieder anderen Sachen gewidmet oder der Markt hat das geklärt.

01:26:12: aber heute glaube ich, dass noch mit den selben Namen zu beschimpfen wird.

01:26:16: vor zehn Jahren... Das finde ich schwierig und deswegen ist ja bewusst dass wir jetzt auch in unserer Gruppe nicht darüber sprechen, dass das jetzt nur explizit Naturweine sein.

01:26:27: Weil es zu kurz gegriffen wäre und wir uns wieder in ein Reservat zurückziehen müssten, wo wir halt nur gewisse außerwählte Kunden hätten.

01:26:37: Aber um das geht's gar nicht mehr.

01:26:39: Wir möchten ja eigentlich für alle was zeigen!

01:26:42: Und nicht noch jetzt für die Kohlenhipsters aus Kreuzberg.

01:26:45: Das

01:26:46: ist ja auch ein Begriff der einfach nicht mehr funktioniert.

01:26:48: Naturwein kommt mir.

01:26:49: Für uns sind unsere Bubble wieder, aber für die gibt es die Begriffe noch.

01:26:58: Weil

01:26:59: wenn du an irgendwas denkst was deine Kutto hat dann hast du den Begriff eigentlich in meinen Kopf und das ist ja bei den Leuten auch so.

01:27:07: Naturwein, Orangewein...

01:27:10: Aber gerade Gastronomie und Sommelier da Somelias oder Leute, die am Gast sind können ja diesen Begriff Naturen einfach auch zurückfahren.

01:27:18: Genau.

01:27:18: Ja

01:27:19: das machen wir eigentlich.

01:27:20: also ich mache das ganz gerne platziertes Produkt erklärs ganz kurz und dann nachdem sie es genossen haben mit dem Gericht sehr weh ab und erst dann erkläre ich was das eigentlich ist.

01:27:34: So mit stehst du Anita jetzt habe ich da drüber gefahren bin aber stehst Du wahrscheinlich wie wir auch bereits schon in DDE als Post, Naturwein, Epoche irgendwie.

01:27:47: Ich beschreibe es einfach so.

01:27:48: Es hat eine Zeit geben wo's notwendig war Regeln einzubrechen und so weiter.

01:27:55: Eine wichtige Entwicklung?

01:27:57: Super!

01:27:57: Absolut notwendig.

01:27:58: Heute sind wir in der Post-Naturwein-Epoche Und somit funktioniert das prächtig wie du das machst.

01:28:05: Einfach einschenken Wenns passt dann ist es gar nicht so wichtig traditioneller Wein ist oder Naturwein.

01:28:14: Wenn es passt, passt und wenn es nicht passt, dann pass halt auch nicht.

01:28:19: Und somit entfällt diese ganze Geschichte, Naturweine, Orangewein, dass die Kategorien vollen, die lösen sich auf.

01:28:29: Immer man muss schon sagen, wenn sie sich flaschenweise was bestellen, musst du's fast dazu sagen?

01:28:34: Weil das ist heute wieder ein unteres Thema.

01:28:36: Aber wenn ich es offen ausschenke, erkläre ich es nicht.

01:28:38: Ich schenke es ein, es passt zum Gericht Und sie wollten eine Weinbegleitung, was abgestimmt ist aufs Gericht und nicht auf Sie.

01:28:46: Also es klingt jetzt gemein aber es sollte ja zusammenpassen irgendwo und dann sollten ... Sie müssen natürlich nicht... Aber sie sollten die Kombination probieren und das sieht meistens bei uns zu.

01:28:58: neunzig Prozent geht eigentlich immer gut aus.

01:29:00: Und sie sind dann überrascht!

01:29:02: Und die anderen zehn Prozent wären lernen damit irgendwie umzugehen?

01:29:06: Das ist auch okay.

01:29:08: wenn sagen wir nicht

01:29:09: Das ist ja etwas, was zusätzlich auf den Weinbein gekommen ist.

01:29:12: Mir kommt vor oft, dass die Leute da wie eine Angst haben oder konsultiverer Weintrinker, die dann plötzlich die Nase gerümpft haben... Diese Weine, die man damals unter dem Begriff Naturweinen subsumiert hat und die dann de facto irgendwie Orangeweine waren, darum ist dieser Begriff einfach nicht mehr richtig, haben halt dann irgendwie das Gefühl gehabt es ist jetzt, dass sich die neue Normalität und ihre vertrauten Weine sind weg?

01:29:36: Es ist ja nicht!

01:29:37: Aber die zehn Prozent wollen dann auch die konventionellen, also das sind generell dann einfach schwierig bei Wein.

01:29:42: Ja.

01:29:42: Die haben so ihren, sagen wir jetzt mal gelben Muskateller, die wollen halt nur den gelben muskateller.

01:29:47: Da kannst du servieren was du willst?

01:29:48: Also ich glaube es gibt heute einfach solche Leute und solche Leiden und das passt auch gut so.

01:29:53: dann gibt's solche Leute hier.

01:29:54: Vielleicht

01:29:54: serviert man ihnen einfach ihren gelben

01:29:56: Musikateller.

01:29:58: Was ich da noch ergänzen wollte, ich bin da auch immer ganz bemerkt.

01:30:01: Ich glaube das ist ja im Sinne der Konvinte eben nicht in die Kategorisierung zu fallen und dann in die Szene so... Und Szene hat für mich eine Almenverbindung mit Sprachen.

01:30:11: Wir sprich jetzt in der Erstzähne und wie spricht man in der Naturweinszähne?

01:30:15: Wie spreche ich über unsere Vermeintlichen?

01:30:18: oder halte ich so jetzt wenn man jetzt Naturweine kategorisieren will?

01:30:22: Dann macht es man wieder kompliziert anstatt anfache frei über den Wein zu reden und frei herauszusogen, was ich jetzt über den Weinen denke.

01:30:32: Und dem Geschmack vielleicht mehr?

01:30:34: Genau.

01:30:35: Das Gefühl

01:30:36: des Gastes, des Kostas nicht Faircoasters sondern das Koster ist ein bisschen mehr die Aufmerksamkeit.

01:30:42: Einfach auf die Unterschiede eingehen.

01:30:44: Die Deutung so halt vielleicht auch mehr zu überlassen.

01:30:46: Genau!

01:30:46: Ich sogar oft unsere... Unsere Kunden, die bei uns am Hofkurschen kommen und sagen, wie schmeckt der Wein?

01:30:52: Ja, ich kenne ihn jetzt so gut aus.

01:30:56: Es geht nicht darum ob du die auskennst oder nicht.

01:30:59: Was schmeckst du nicht?

01:31:00: Ich musste das auch erst lernen.

01:31:04: Ich war es am Anfang, wo ich nicht kennengelernt habe und wo man mehr weine gekostet hat.

01:31:08: Da hab ich mich oft nicht getraut, was zu sagen.

01:31:10: Man denkt dann, oh, ich kenne die ganzen Fachbegriffe jetzt nicht.

01:31:14: Und die ganzen sommelähe, langen Sprache kenn' ich nicht.

01:31:18: Was so geht?

01:31:18: Dann bin ich lieber still!

01:31:20: Im Laufe der Zeit, in der ich einfach tiefer in den Betrieb und in die Weinwelt eingestiegen bin, hab ich aufgemerkt okay... Ich darf da auch auf meinen Geschmack und auf meinen Sinn vertrauen.

01:31:31: Und dann sage ich vielleicht einmal was ich nicht, wo sich jemand denkt.

01:31:35: Aber das ist halt das, was ich vom Wein denke!

01:31:38: Wir dürfen an die Leute einladen, das frei herauszusprechen.

01:31:42: Ich glaube

01:31:43: aber genau das, dass wir vorhin darüber gesprochen haben... diese Entwicklung irgendwo auch notwendig war.

01:31:48: Und ich glaube, dieser ganze Naturweinexzess wo jeder Winzer irgendwann mal und teilweise auch nicht Winzer irgendwelche Landweine halt gegeltert haben die Stunken haben und Fehler waren sonst wie sonst was... Schon eine notwendige Sauerstoffzufuhr war auch deswegen, weil sie die Sprache ein bisschen verändert haben.

01:32:05: Es war bis vor zwanzig Jahren sicher verpönt gewesen zu sagen ich weiß nicht der riecht nach frischem Refleisch und Ananas.

01:32:15: Das waren nicht kodifiziert in der Weinsprache.

01:32:18: Heute kannst du durchaus mit der Sprache etwas unkonventioneller arbeiten Auch außerhalb der Weinwelt, weil es für Leute die nicht diese Codes beherrschen, nachvollziehbar ist oder?

01:32:31: Ja total und ich finde wir, zumindest jetzt von mir als Betrieb tun uns da immer noch schwer weil man halt doch so ein bisschen irgendwie die Rahmengrenzen sucht.

01:32:44: aber ja ich glaube man darf sich da einfach... Man denkt zu viel nach.

01:32:47: Genau, man denkt zuviel nach, aber man darf es sich dann einfach den Freiraum geben Und das finde ich auch ganz cool bei Konvinti.

01:32:53: Da haben wir ja die Elisa.

01:32:54: Ich fahre jetzt auch mit am Boot Kuratorin, selber Künstlerin macht Trockenblumen und jetzt mit ihrem Partner auch Wein.

01:33:05: Und sie hilft uns eben ein bisschen auch mit der Sprache sozusagen.

01:33:12: Sie hat einfach ganz einen anderen Zugang zum Wein wie man Wein darstellt, wie man über Wein schreibt.

01:33:19: Das ist total erfrischend und das braucht's aber auch in die ... Weil man oft so gefangen ist In seiner Welt, in seiner Bubble.

01:33:28: Da haben wir wieder das Wort nicht und da ist es schwerer ausserzukommen.

01:33:33: Frau Martin hat jetzt gerade – ich glaube tatsächlich den letzten Wein unseres Gesprächs eingeschänkt?

01:33:40: Genau!

01:33:40: Ich kann das gerne….

01:33:42: Das hat man der Hansi mitgeben.

01:33:44: Der Hansi vom Riedingerhof ist Hof in Meran.

01:33:48: Ist tatsächlich auch nicht nur Weingut sondern sie macht Äpfel und sie macht ein Hotel.

01:33:54: Hansi macht da auch im Wein.

01:33:56: Das ist Alagrhein, der aktuelle Jahrgang.

01:34:01: Er hat mir erzählt, dass er einer der ersten Reppflanzen gepflanzt hat mit seinem ersten verdienten Dollar oder Geld und mit dem hat das gepflanst.

01:34:13: Ich bin spontan vergoren und habe ungefähr sechszehn Monate gebraucht.

01:34:23: Aber findet ihr, weil das ist jetzt keine Kritik.

01:34:26: Da steht eine kulinarische Empfehlung dabei.

01:34:29: Ist da dann nicht wieder so ... Ich konnte den Wein nur da servieren und es ist jetzt kein Kritikpunkt überhaupt nicht.

01:34:37: aber das ist dann wieder so...

01:34:38: Ja, ich habe das tatsächlich auch zum ersten Mal auf WhatsApp ein Etikett gesehen und einerseits auch immer gedacht cool Es kommt bei allem drei Funken glaube ich wäre das Etikette.

01:34:48: sieht oder liest vielleicht jemand der vielleicht noch nicht so viel weiß ich nicht.

01:34:52: Ja, für

01:34:53: Anfänger die weiß das ja.

01:34:55: Es gibt

01:34:56: sicher auch Orientierung.

01:34:57: Kann es Orientierung geben.

01:34:59: Für einen anderen vielleicht wie du sagst ist vielleicht da ein bisschen wieder einschränkend.

01:35:04: Es hat zur Kronenkontrast sagen wir so, aber es ist jetzt keine Kritik also überhaupt nicht.

01:35:09: Aber es ist sicher für Leute die schon die eine oder andere Weinbegleitung gehabt haben und merken dass Begleitungen oft ein bisschen monoton sind oder oft dasselbe sind.

01:35:21: Da reizt sein ja auch oft einen gereiften Bordeaux zu einer Sitzung zu trinken, beziehungsweise zu essen weil Geschmackskombinationen nicht kodifiziert und nicht in Gesetze gemeißelt sind.

01:35:39: Ein großartiger Wein kann neben einem großartigen Produkt stehen, Nach Sommelier-Kriterien und dem Schulbuch miteinander passt.

01:35:49: Es gibt nur eine Sache, die ich tatsächlich nicht kann, sattieren mit Wartort!

01:35:53: Das funktioniert nicht bei mir.

01:35:54: Weiß nicht warum?

01:35:55: Okay

01:35:55: muss sich noch probieren.

01:35:57: Also das beißt sie irgendwie...

01:35:59: Ich finde es erschreckend dass du sowas probierst.

01:36:04: Ich habe ja gesagt, das war nicht sonderlich gut.

01:36:06: Aber es ist spannend!

01:36:07: Aber ich finde schon in der Richtung gibt's auch alle weil mehr eben einer Gastronomie tut sich da viel wo man wirklich auch sicher ein bisschen ausprobiert.

01:36:15: also wo man eben auch eben wie du vorher gesagt hast du auch nicht das klassische Weißwein-Weiß-Wein-Rotwein Süßwein sondern ein bissel mischt und die weine untereinander mit den Gerichten eben... Und dann den Wein der am besten zum Gericht passt Vielleicht auch Aussucht, obwohl er nicht in der Reihenfolge entspricht.

01:36:34: Ich finde es schon nahe, dass da eine Entwicklung stattfindet und offener ist.

01:36:38: Und ich finde das spielerisch zu sein!

01:36:40: Ja, spielarisch.

01:36:41: Es kommt ja immer

01:36:42: noch an die Begleitung von Alkohol, wenn man vorher oder dazwischen etwas alkoholfreies drinnen ist... Moment, das erwartet es nicht und dann ist der Gast noch mal so abgeholt.

01:36:54: Ja genau!

01:36:54: Das

01:36:54: ist schon

01:36:56: ein früßel Begriff.

01:36:57: Das ist auch etwas was mir als Konventi auch mitbringen wollen, dass Wein spielerisch sein darf, dass man Spaß hat beim Weinbrinken... Teil denke ich vielleicht auch, dass man ein bisschen von der elitären Bubble, wo es sehr ernst ist und so ein Regelwerk hat.

01:37:14: Und dass wir wieder auf das spielerische Zurück kämpfen.

01:37:18: Und eben der Spaß einfach total wichtig ist wenn man Wein trinkt in Gemeinschaft und Maustage.

01:37:25: Ihr seid jetzt viele von euch mitten noch in der Lese?

01:37:28: Wir haben jetzt auch das letzte Glas hier drinnen.

01:37:30: Vielleicht noch in kurzer Zukunfts... Ausblick, was steht als nächstes an.

01:37:35: Bei der Communitygruppe gibt es event-technisch wie auch immer

01:37:40: noch etwas

01:37:42: nach der Lese im Leben nach dem September passieren wird.

01:37:47: Ja durchaus wir sind sehr stark am Planen was jetzt die nächsten Veranstaltungen angeht und da gibts immer zwei zwei Ebenen mindestens, weil zum einen immer Kooperation mit Kastronomen oder mit Veranstaltern

01:38:03: z.B.,

01:38:04: so wie jetzt die nächste, die konkret geplant wird in der Planung ist Anfang November im Hotel Irma wo als sozusagen Sideshow zu Merano Wine Festival eine Veranstaltung nur von uns in Zusammenarbeit oder wir in Zusammenarbeiten mit Claudio und Monika Melis vom Hotel Irma geplant ist, was eine Verkostung, was einen Abendessen gibt mit unseren Weinen, wo es Musik gibt.

01:38:37: Was aber die Gelegenheit gibt uns zu treffen und den Austausch zu kommen?

01:38:41: Das

01:38:41: ist beim Miraner Weinfestival

01:38:43: Anfang

01:38:44: November.

01:38:44: Richtig!

01:38:46: Findet man sonst die Infos auf www.konvinti.bio?

01:38:51: Genau, sehr leicht zu merken.

01:38:53: und auch auf unserem Instagram-Pofil konvintipunktbio findet man die Info's.

01:38:58: und da die aktuellen Veranstaltungen die anstehen und für nächstes Jahr unter anderem geplant dass wir eine große Veranstaltung von uns aus planen also nicht in Kooperation mit Themen sondern als wir die Hosts sind Von der Große Wunsch unsererseits eine sehr coole Locke.

01:39:22: Wir haben das schon als Arbeitstitel Wine Stock genannt, also wird es feucht und fröhlich werden in einem

01:39:33: Lokomotive.

01:39:34: Weil die haben ja eigentlich so das... Ist das nicht immer Ende September?

01:39:38: Ja, es ist immer im Oktober.

01:39:40: Ah, oktober!

01:39:42: Die

01:39:42: Sommer-Erde.

01:39:43: Das ist schön, dass du das ansprichst.

01:39:46: Da waren meine Frauen jetzt zweimal dabei und heuer geht's das nicht aus weil wir andersweit verplant sind in Berlin.

01:39:57: Aber zum Beispiel genau da haben sie vom Riedingerhof, wo man jetzt den Lager einprobieren, der ist heuer anwesend.

01:40:04: Das ist cool.

01:40:05: Genau, das ist auf jeden Fall sehr cool und auch sehr empfehlenswert, dort hinzufahren erstes Oktoberwochenende am Weißen See.

01:40:12: Nein, deswegen steht viel an!

01:40:15: Wir haben bei den tollen Treffen, bei der tollen Voranstalt Sitzungen zusammen Künste wie man es jetzt auch immer nennen will um wahnsinnig viele Ideen und auch viel Energie.

01:40:31: Und jetzt geht's in der Folge darum die PS auf den Boden zu bringen, sondern einfach den Wirkungsgrad so erhöhen.

01:40:37: Weil weil einfach die Lust groß ist da jetzt auch was zu bewegen.

01:40:42: Man

01:40:43: kann echt gespannt bleiben auf alles

01:40:46: was noch

01:40:47: passiert bei euch.

01:40:50: Es war super spannend das Gespräch.

01:40:51: Ich habe extrem viel Begriffen was euch ausmacht wohin ihr wollt auch ein bisschen wie die Gruppe funktioniert

01:41:00: oder?

01:41:00: Ja voll!

01:41:02: Ich werde das Ganze verfolgen.

01:41:03: Wir werden das ganze

01:41:05: verfolgt, ja.

01:41:05: Und trinken?

01:41:06: Ja.

01:41:07: Genau, erst mal was wichtigste.

01:41:10: Der Redingerhof hat jetzt Konvinte auf der Flasche stehen.

01:41:13: Was kann man sich erwarten?

01:41:16: Wenn man Konvinti trinkt, dann trinkst man auf jeden Fall total vielfältige Weine.

01:41:21: Weil in Persönlichkeiten... ich denke auch überraschendes aber auf jeden fall trinkige saftige coole spaßige und hochqualitative Weine.

01:41:33: Und wenn ich ergänzt darf, noch denkst du an Avant-Garde aus Südtirol?

01:41:37: Ja das wird konventiert sicher noch mehr nach außen bringen können dass da in Südtirol mehr passiert und innovativeres passiert als das vielleicht der Mainstream am Schirm hat oder?

01:41:50: Alles schön ist echt schön!

01:41:52: Das ist der Plan.

01:41:53: ja

01:41:53: Lieber Martin, liebe Tanja, lieber Patrick vielen Dank Dass wir mit euch so lange Tiefgehend über diese neue Vereinigung, wo die Konvinte sprechen durften.

01:42:06: Ihr seid mitten in der Lese.

01:42:08: Wir werden euch nicht länger aufhalten.

01:42:11: Findest du noch viel Spaß?

01:42:13: Viel Spaß für diese intensiven Tage, die euch noch bevorstehen.

01:42:18: Vielleicht Wochen nicht mehr oder?

01:42:22: Ja, schon Tage!

01:42:24: Bei manchen sind es wahrscheinlich nur Wochen, wenn ihr angefangen habt.

01:42:27: Manche haben

01:42:28: ein bisschen später angefangen

01:42:30: Ja.

01:42:30: Aber ja, ist schon eine schöne Zeit!

01:42:32: Weil man erntet das was man sieht hat sozusagen und es kommt also zur Friedenheit bringt auch zufriedenheit mit sich der Dankbarkeit.

01:42:42: deswegen ist anstrengende aber aber coole Zeit

01:42:46: Und allen Zuhörerinnen und Zuhöre sei nahegelegt wirklich zu verfolgen Was die konvinte Bewegung alles noch machen wird.

01:42:57: Und wer nicht zu sehr verfolgen will, der soll einfach folgen auf Instagram und auf anderen Plattformen auch.

01:43:04: Oder?

01:43:04: Da ist noch eine Entfehlung

01:43:06: zum Schluss.

01:43:06: Ja perfekt!

01:43:06: Super!

01:43:07: Danke euch

01:43:08: auf die Verfolgungsjagd.

01:43:09: Ich tu's

01:43:09: nochmal an.

01:43:10: Und danke für die Gastfreundschaft hier in Südtirol beim Ansitz dornach.

01:43:20: Danke für eure Zeit.

01:43:21: Danke euch hat Spaß gemacht

01:43:23: Uns noch mehr und wir hören uns bald wieder für die nächste Kalk-und-Kegel-Podcast Folge Essen, Trinken.

01:43:30: Wahnsinn!

01:43:30: Bis zum nächsten Mal Danke fürs Zuhören und danke an unsere Podcastpartner, Schaumweinkontor und das Stiegelgut-Wilzhut sowie Andersso Vienna.

01:43:40: Redaktion, inhaltliche Begleitung

01:43:42: & Schnitt,

01:43:43: Leni Alma Produktion Radio Content Austria.

01:43:47: Abonniert uns gerne auf allen Podcastkanälen und besucht uns auf www.kalkundkegel.com.

01:43:53: Bis zum nächsten Mal!

01:43:55: Tschüss.

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